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Lehrstellen im Magistrat.

12.11.2009Soziales: Kinder und Jugendliche

Bürgerliste fordert seit Jahren 100 Ausbildungsplätze für Jugendliche im Salzburger Magistrat.

Heute hat das zuständige Gremium im Magistrat das Bekenntnis abgegeben, 15 Lehrlinge "nach Möglichkeit" zu beschäftigen.

GR Ulrike Saghi: „Der Magistrat, als einer der größten Arbeitgeber in der Stadt will offensichtlich nicht die Verantwortung für die Ausbildung von jungen Menschen übernehmen.

Es ist unglaublich, wie unbeweglich die Strukturen der Verwaltung einzementiert sind. Man ist nicht bereit - im Sinne einer modernen Verwaltung - sich in zukunftsweisender Jugendförderung zu engagieren."

Jugendarbeitslosigkeit ist in zunehmendem Maße ein gesellschaftliches Problem. Jugendliche ohne Ausbildung und Jobaussichten sind der Zündstoff für soziale Unruhen. Neben der Privatwirtschaft sind vor allem öffentlichen Gebietskörperschaften dringend aufgefordert, dieser Entwicklung mit allen möglichen Maßnahmen gegenzusteuern.

Für immer mehr Jugendliche wird es trotz positivem Schulabschluss zunehmend schwieriger Ausbildungs- bzw. Lehrplätze zu finden. Durch diesen erzwungenen Leerlauf sind viele von ihnen gezwungen, unqualifizierte Hilfsarbeiten zu übernehmen, um Geld zu verdienen.

Die Folge davon ist, dass es nur mehr wenigen gelingt, eine Lehrstelle und somit einen qualifizierten Abschluss einer Berufsausbildung zu bekommen und sie in den unqualifizierten Hilfsarbeitsverhältnissen verbleiben.

Damit verlieren sie jegliche Chance auf Eintritt in den qualifizierten Arbeitsmarkt und somit auf beruflichen Aufstieg. Diese Arbeitskräfte sind in der Folge die ersten, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Die Sozialausschussvorsitzende Ulrike Saghi hat daher bereits 2006 beantragt, dass der Magistrat als einer der größten Arbeitgeber der Stadt 100 Lehrplätze anbieten soll. Das Hauptargument gegen dieses Engagement ist die Unmöglichkeit der Weiterbeschäftigung.

„Auch hier ist die Realitätsferne der Verantwortlichen wieder ganz offensichtlich - wichtig ist für junge Menschen vor allem, dass sie eine Ausbildung erhalten - eine Weiterbeschäftigung ist a priori nicht die Frage" Saghi weiter.

„Gerade die Personalpolitik der öffentlichen Verwaltung steht immer mehr im Kreuzfeuer der Kritik. Ohne Personalentwicklungsplanung und stärkerer Flexiblität in der Personalentwicklung wird die Rede von der modernen Verwaltung zu reinen Mär" so Saghi abschließend.

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