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Frauen-Gleichstellung im Magistrat.

29.10.2009Frauen: Frauenförderung und Gleichstellung

Ist der Salzburger Magistrat das verloren geglaubte Paradies für Frauen in Österreich?

Wenn es nach den sehr dürftigen Antworten des Personalamtes geht, mag dieser Eindruck entstehen.

„Leider bleibt das Personalamt jedoch konkrete Zahlen, Daten oder Angaben zu den Anfragen der Bürgerliste schuldig - die Intransparenz des Nebengebühren- und Zulagensystems tut das ihrige dazu, um diese „Frohbotschaft" mit Skepsis zu betrachten" kommentiert Ingeborg Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste die Antworten des städtischen Personalamtes, weitergeleitet durch den Ressortchef Bürgermeister Schaden auf ihre Anfragen.

Heutigen Presseberichten zufolge ist Österreich - wie es der Standard formuliert  „kein Paradies für Frauen" . Im EU-Vergleich rangiert Österreich lt. aktuellem Global Gender Gap Report an 42. Stelle. Offensichtlich besonders schlecht steht es um die „wirtschaftliche Teilnahme" der Frauen, was besonders auf die nach wie vor eklatanten Einkommensunterschiede von weiblichen und männlichen Arbeitsnehmern zurückzuführen ist.

Ganz Österreich? Nein, in einer kleinen Stadt im Westen des Landes ist, nach den Aussagen der zuständigen Stellen, offenbar das verloren geglaubte Paradies der Frauen im Magistrat Salzburg verortet. Hier herrschen die paradiesischen Zustände der absoluten Gleichstellung!

Auf die Frage von Ingeborg Haller, ob Frauen in vergleichbaren Positionen das gleiche wie ihre männlichen Kollegen im Magistrat verdienen, gibt es vom Personalamt die schlichte aber österreichweit bedeutungsvolle Antwort JA! Wunderbar!

Einzigartig, aber offensichtlich für die Verantwortlichen nicht bedeutsam genug, diese Tatsache und das Erreichen derselben dem Frauen-Paradies-fernen Rest Österreichs mitzuteilen.

Verpflichtende Transparenz bei Frauen- und Männereinkommen:

Wer´s glaubt! Zurück zur Realität. Solange es keine verpflichtende Transparenz bei Frauen- und Männereinkommen gibt, sind solche Aussagen - die Kürze und Einfachheit derselben sprechen ebenfalls für sich - keine ernstzunehmenden Angaben.

„Da ich nicht glaube, dass im Magistrat Salzburg das verlorene Frauenparadies angesiedelt ist, werde ich meine Anfragen und Recherchen diesbezüglich intensivieren.

Ich schließe mich der Forderung von Grünen Bundesfrauensprecherin Judith Schwendtner an, dass im Zuge eines Maßnahmenpaketes der Bundesregierung die Verpflichtung für Transparenz und Offenlegung der Einkommen von Frauen und Männern auch für den öffentlichen Dienst zu gelten hat.

Nur dann kann ich Aussagen, wie jene des Personalamtes unkommentiert annehmen und glauben", so Ingeborg Haller abschließend.

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