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Bürgerlisten-Unterschriftenaktion rettet Obdachlosen-Notschlafstelle in Mülln.

29.10.2009Soziales

Im 1. Entwurf des Budgets 2010 war die Notschlafstelle bereits dem Rotstift zum Opfer gefallen!

„Es ist kein Verdienst des derzeitigen Sozialressortchefs Panosch, dass Menschen ohne Unterkunft auch diesen Winter zumindest in der Nacht nicht erfrieren müssen" so die Sozialsprecherin der Bürgerliste, Ulrike Saghi.

Die Debatte um die Menschen am Kapuzinerberg ist ein Symbol für die mangelhafte Struktur in der Gefährdeten und Obdachlosenbetreuung. Die breite Unterstützung, die die Ablehnung des Versperrens der Wehrtürme am Kapuzinerberg mitgetragen hat, hat gezeigt, dass die Solidarität der Bevölkerung mit diesen Menschen sehr groß ist.

In anderen Städten wie Linz, Graz, Innsbruck, Bregenz und Wien hat man längst Angebote und Strukturen geschaffen, damit Menschen ohne Obdach in Einrichtungen ihre Tage und Nächte verbringen können. In Salzburg ist unsere diesbezügliche jahrelange Forderung nach einer niederschwelligen Tageseinrichtung mit medizinischer Betreuung, Postanschrift, Dusche, Waschmaschine und warmem Essen bis heute nicht erfüllt.

„In Salzburg gibt es nur zwei "Not"schlafstellen und keine Tageseinrichtung! In guten Zeiten hat die Stadt dafür kein Geld investiert und jetzt wird es nicht leichter werden", so Ulrike Saghi zur aktuellen Situation.

„Das Einzige, was die reiche Stadt Salzburg anbietet ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Notlösung - eine Notschlafstelle für die kalte Jahreszeit! - und das erst, nachdem die Bürgerliste öffentlich darauf aufmerksam gemacht hat, dass diese minimale Versorgung eines der ersten Opfer des rigorosen Sparkurses hätte werden sollen" so die Sozialausschussvorsitzende Saghi weiter.

Ein weiteres positives Ergebnis der Aktion ist die Wohnversorgung von vier Obdachlosen vom Kapuzinerberg. Ein Sozialarbeiter wird sie bei allen Formalitäten unterstützen, denn alleine schaffen diese Menschen den Weg zurück in die Gesellschaft nicht mehr. Deshalb auch wieder unsere Forderung nach "aufsuchender Sozialarbeit", die eigentlich Teil eines Konzeptes der dringend benötigten tagesstrukturierenden Einrichtung, wie wir sie seit Jahren fordern, sein sollte.

„Für die kommenden Budgetberatungen halte ich daran fest, dass eine Konsolidierung der Stadtfinanzen ganz sicher nicht auf dem Rücken der sozial Schwächsten passieren kann. SPÖ und ÖVP sind gefordert, substantieller Arbeit zu liefern außer Jubelpresseaussendungen für Erfolge, die nicht WEGEN sondern TROTZ ihnen möglich waren" so Ulrike Saghi abschließend.

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