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Gesundheitsrisiko Mobilfunk

11.10.2009Natur und Umwelt: Mobilfunk

Landesregierung drückt sich vor Verantwortung. Kein Handyverbot an Schulen ist auch keine Lösung! Breite Aufklärungskampagne gefordert!

Die gestrige Forderung, nach französischem Vorbild ein Handyverbot in Schulen einzuführen, ist bei den anderen Parteien erwartungsgemäß auf Ablehnung gestoßen. Bei der Argumentation wurden auch die Themen vollkommen vermischt.

„Dass Handys auch für SchülerInnen praktisch und Teil unseres Alltags sind, ist unbestritten. (Wofür aber beispielsweise ein Kindergartenkind ein Handy braucht, muss man mir erst einmal erklären.) Wenn dies jedoch langfristig auf Kosten der Gesundheit geht, stellt sich die Frage, wo die wahren Prioritäten liegen", so Bernhard Carl, Gesundheitssprecher der Bürgerliste.

Was gegen ein Werbeverbot mit Jugendlichen unter 14 Jahren spricht, ist nicht nachvollziehbar. Mit der entsprechenden Werbung werden Bedürfnisse auch bei dieser Altersgruppe erst kreiert!

Die verantwortlichen Landespolitiker stellen ein Gesundheitsrisiko durch Mobiltelefonie besonders bei Kindern und Jugendlichen gar nicht mehr an Abrede. Daraufhin ein Verbot wegen fehlender Kontrollierbarkeit abzulehnen, ist allerdings keine überzeugende Antwort. Mit dem Verweis auf die Schulautonomie drücken sie sich einfach vor der Verantwortung. Da sollte es zumindest endlich eine entsprechende Aufklärungskampagne für Lehrpersonal, SchülerInnen und Eltern geben.

„Gesundheitsschutz ist kein geeignetes Thema für die Schulautonomie.

Wenn die zuständigen PolitikerInnen sich schon nicht trauen, ein entsprechendes Verbot auszusprechen, sollten sie zumindest endlich eine entsprechend breite und intensive Aufklärungskampagne starten - unter Berücksichtigung der Empfehlungen des obersten Sanitätsrates und der österreichischen Ärztekammer was deren Warnung vor Gebrauch von Handys durch Kinder und Jugendliche angeht.

Oder soll der Schutz der Gesundheit unserer Kinder auf dem Altar kurzfristiger wirtschaftlicher Interessen, zeitgeistigem Kommunikationsverhalten und übertriebener Sicherheitsargumente geopfert werden?", fragt Carl abschließend.

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