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Übergangswohnungen für Frauen.

29.09.2009Frauen

Stadt setzt den ersten Schritt. Weitere dringend benötigte Einrichtung jedoch noch in weiter Ferne.

„Die Stadt hilft mit den geplanten 5 Wohnungen v.a. Frauen mit Kindern, die ihren Wohnraum aufgrund persönlicher Veränderungen kurzfristig verlassen müssen. Der Bedarf ist jedoch weitaus größer.

Für Frauen, die bereits länger obdachlos sind, war daher vor der Wahl noch die Einrichtung eines „FrauenWohnRaumes", wie ihn Wien, St. Pölten, Linz und Graz anbieten im Gespräch" so die Vorsitzende des Sozialausschusses Ulrike Saghi.

SPÖ und ÖVP ergehen sich in via Presseaussendungen kolportiertem Selbstlob. Fakt ist, dass seit Jahren offensichtlich Einvernehmen besteht, dass die Versorgung von obdachlosen und davon betroffenen Frauen ein dringend zu lösendes Problem darstellt. Die von der Stadt nun in Aussicht gestellten Wohnungen sind ein erster begrüßenswerter Schritt.

Nach Erhebungen des Forums Wohnungslosenhilfe ist der Bedarf jedoch weitaus größer. Vor der Wahl wurde daher in diesem Zusammenhang auf Landes- und Stadtebene die Notwendigkeit einer niederschwelligen Einrichtung, die die Funktion einer Notschlafstelle und eines betreuten Tageszentrums übernehmen sollte, öffentlich diskutiert.

Die ÖVP-Klubobfrau auf Landesebene, Gerlinde Rogatsch hatte hierfür auch schon das stillgelegte Landesinstitut für Sehbehinderte angeboten.

„Es ist still geworden um dieses Projekt. Der Winter steht vor der Türe und die Versorgung von obdachlosen Menschen, v. a. Frauen stellt die Stadt wieder vor eine große Herausforderung.

Für eine Einrichtung, in der akut von Obdachlosigkeit betroffene Frauen Versorgung finden, müssten Stadt und Land gemeinsam Mittel aufbringen, das Objekt adaptieren und ein Betreuungskonzept erarbeiten" so Saghi weiter.

Der jetzt vorliegende Amtsbericht ist die Erfüllung einer Mindestanforderung.

„Ich erwarte mir jedoch von SPÖ und ÖVP auf Landes- und Stadtebene ein bisschen mehr Engagement, als öffentliches Schulterklopfen für eine lange fällige Initialmaßnahme. Die Bürgerliste wird im kommenden Budget eine diesbezügliche finanzielle Anmeldung den übrigen Parteien zur Unterstützung anbieten" so die stv. Klubobfrau der Bürgerliste abschließend.

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