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Quo vadis Struberkaserne?

28.09.2009Planung: Stadtplanung

Dringend notwendiger Mietwohnbau auf die lange Bank geschoben. Bürgerliste fordert Eigentümervertreter Dr. Walter Staininger auf, endlich tätig zu werden.

Vor nunmehr über 2 Jahren hat ein holländischer Investor unter dessen Eigentümervertreter Dr. Walter Staininger das Areal der ehemaligen Stuberkaserne gekauft. Dem Kaufvertrag lag ein Senatsbeschluss zugrunde (Amtsbericht 9/00/34303/00/75 vom 24.6.2004), der hinsichtlich der Flächenaufteilung und der Verbauungsdichte eindeutige Vorgaben fixiert hat.

„Das Kasernenareal soll wie folgt gegliedert werden:

  • ca. 36.000 m2 in Bauland „Erweiterte Wohngebiete"
  • ca. 17.500 m2 in Bauland „Gewerbegebiete"
  • ca. 14.000 m2 in Grünland „Erholungsgebiete" und
  • ca. 2.710 m2 in Grünland „Sonstiges Grünland".

Der unter diesen Voraussetzungen (Verbauung in vorgegebener Dichte, anteilige Aufteilung der Wohnungen - 25% Eigentum, 25% Mietkauf und 50% geförderte Mietwohnungen) getätigte Grundkauf verpflichtet Dr. Staininger und sein Team danach zu handeln.

Der in der Folge begonnene Poker um eine erhöhte Bebauungsdichte - sprich mehr Wohnungen, sprich höhere Erträge für den Investor (gemeinhin als Spekulation bekannt) - hat nun zu einem Stillstand geführt.

Die Bürgerliste fordert Dr. Staininger nun auf, endlich den Stillstand zu beenden und die Projektentwicklung ohne weitere Spekulationsphantasien und auf den genannten Vorgaben basierend, rasch weiterzuführen (städtebaulich-/architektonischer Realisierungswettbewerb, Flächenwidmung, Bebauungsplan, Bauverfahren), damit die dringend benötigten Wohnungen rasch bereit gestellt werden können.

„Eine höhere Bebauungsdichte, also mehr Wohnungen als im Grundsatzbeschluss festgelegt und die damit verbundenen Folgen sind weder im Sinne des Kaufvertrages, noch den bereits ohnedies extrem belasteten BewohnerInnen von Maxglan und Taxham zumutbar" so Bürgerlisten GR Gernot Himmelfreundpointner.

„Es kann nicht sein, dass Unternehmen durch Umgehung von Vereinbarungen und dem Kaufvertrag zugrunde liegenden gesicherten Rahmenbedingungen, lukrativere Ausgangspositionen für sich schaffen wollen und dabei die dringend benötigen Wohnungen als Faustpfand gegen ebenso berechtigte AnrainerInneninteressen einsetzen" so Himmelfreundpointner abschließend.

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