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Einführung einer gebührenfreien Kurzparkzone.

03.09.2009Planung: Verkehr

Einführung einer gebührenfreien Kurzparkzone im Bereich Alpenstraße Mitte-West/Josefiau. Entlastung der AnrainerInnen und verkehrsberuhigende Maßnahme.

Mag. Ingeborg Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste/Salzburg Süd:

"Die Erhebungen durch das Verkehrs- und Straßenrechtsamt haben die Belastung der Wohnbevölkerung im Bereich des Gebietes zwischen der Friedensstraße, Alpenstraße und dem Freiraum Hellbrunn bestätigt.

Vor allem Fahrzeuge, die nicht in der Stadt Salzburg zugelassen sind, verparken neben StVO-konformen Stellplätzen auch Geh- und Radwege, Gehsteige, Ein- und Ausfahrten und Feuerwehrzufahrten! Eine regulierende Maßnahme ist schon lange überfällig!"

Auf fachlich fundierter Basis hat das Ressort von Stadtrat Johann Padutsch nun einen Amtsbericht vorgelegt, der die Einführung einer gebührenfreien Kurzparkzone für diesen belasteten Stadtbereich vorsieht.

Durch die zeitgleiche Einrichtung von Bewohnerparkzonen, die ausschließlich von den AnrainerInnen genützt werden dürfen, findet diese Maßnahme auch die breite Unterstützung der dortigen BewohnerInnen.

Den Bedenken der Polizei, dass es dadurch zu einer Verlagerung der Parkplatzsuchenden in angrenzende Wohngebiete kommen könnte, wird die Möglichkeit der Ausweitung der Kurzparkzone auf diese Bereiche entgegen gehalten.

Die Wirtschaftskammer lehnt die Einführung ab, was klar ist. Vertritt sie doch u. a. die Interessen der Wüstenrot AG, deren MitarbeiterInnen und KundInnen einen Großteil der vorhandenen und nicht vorhandenen Parkflächen den ganzen Tag über in Anspruch nehmen.

Bereits 2007 hat Ingeborg Haller die Wüstenrot AG aufgefordert, ein Mobilitätskonzept für den Betrieb zu erarbeiten. Das Gebäude befindet sich in einem durch den ÖV perfekt erschlossenen Stadtteil, der Umstieg auf Fahrrad und Bus wäre für jene MitarbeiterInnen, die aus der Stadt Salzburg kommen und nicht im Außendienst sind, ein Leichtes.

„Es ist ein Gebot der Stunde, Alternativen zum überbordenden Individualverkehr auszuarbeiten. Verkehrsregulierende und verkehrsberuhigende Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Die von diesen Maßnahmen betroffenen Firmen müssen folgedessen auch daran arbeiten, das Mobilitätsverhalten ihrer MitarbeiterInnen und KundInnen dahingehend zu verändern", so Haller.

„Ich gehe davon aus, dass die Beschlussfassung in der kommenden Planungsausschusssitzung nicht ohne heftige Diskussionen erfolgen wird, appelliere jedoch an die KollegInnen von den anderen Fraktionen, diese notwendige Maßnahme im Sinne der ansässigen Bevölkerung zu unterstützen" so die Planungssprecherin der Bürgerliste, Ingeborg Haller abschließend.

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