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„La ville, c´est moi“ – das neue Motto des Bürgermeisters?

14.08.2009Kultur

Bürgermeister entscheidet ohne Befassung des Kunstbeirates!

„Ist für den Bürgermeister die Aufstellung von Kunst im öffentlichen Raum ein Mittel zur Demonstration von Machtausübung geworden?" fragt sich der Kultursprecher der Bürgerliste, Bernhard Carl.

Die aktuelle Debatte um das Kunstwerk „Flüchtlingsschicksale" hinter dem Kiefer Pavillon ergänzt die ohnehin facettenreichen Diskussionen der letzten Jahre über Kunst im öffentlichen Raum.

Die Installierung des Kunstbeirats durch GR-Beschluss 2004 sollte die enorme kommunalpolitische Herausforderung der Entscheidung über die Positionierung von Kunst im öffentlichen Raum auf ein v. a. fachlich qualifiziertes Niveau erheben.

Die Aufstellung von Skulpturen, Büsten, Wegheiligtümern und Brunnen sollte nach fachgerechter Beurteilung durch den Beirat zivilrechtlich genehmigt werden. Somit sollten halbgebildete Diskussionen und subjektive Geschmacksbeurteilungen nicht weiter Grundlagen von politischen Entscheidungen sein.

Warum der Bürgermeister nun einen sehr „einsamen" Weg bei der Entscheidung über die Aufstellgenehmigung für das Kunstwerk „Flüchtlingsschicksale" beschritten hat, wirft viele Fragen auf.

  •  „Ist für den Bürgermeister plötzlich die Kompetenz des Kunstbeirates nicht mehr relevant?
  • Warum setzt er sich über einen Gemeinderatsbeschluss hinweg und erteilt solitär und fast schon machtverzückt Genehmigungen? 
  •  Hat der Bürgermeister die Entscheidung über die Aufstellung von Kunst im öffentlichen Raum jetzt sogar zum Feld bürgermeisterlicher Machtdemonstrationen erkoren?"

möchte Kultursprecher Carl gerne wissen und legt Wert darauf, dass er damit gegenständliches Kunstwerk in keiner Weise qualifizieren möchte.

„Ich werde das Instrument der geschäftsordnungsgemäßen Anfrage nutzen, um vom Bürgermeister Antworten auf diese Fragen zu erhalten und bin schon gespannt darauf, wie er dieses Abkommen vom vereinbarten Weg erklären will" so Bernhard Carl abschließend.

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