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Chaos bei der Führung der Salzburger Festspiele

28.07.2009Kultur

Kuratorium heillos überfordert? Planvolles Vorgehen ist Gebot der Stunde.

Rücktritt, vorzeitige Vertragsauflösungen, Vakanzen, Machtdemonstrationen durch den kommenden Intendanten, vorzeitiger Rückzug des kaufmännischen Direktors, interimistische Leitung - bei den Salzburger Festspielen reißt das öffentliche Zurschausstellen eines planerischen Chaos nicht ab.

Das heurige Motto: „Das Spiel der Mächtigen" bekommt dabei einen eigenartigen Beigeschmack.

"Offensichtlich hat das Kuratorium die Zügel nicht mehr in der Hand und ist völlig überfordert. Denn wie sonst ist es erklärbar, dass Monate nach Bekanntwerden des Wegganges des derzeitigen künstlerischen Leiters Jürgen Flimm im Jahr 2010 und im Wissen, dass der kommende erst ein Jahr später sein Amt antritt, nach einem interimistischen Leiter gesucht wird" fragt sich Bernhard Carl, Kultursprecher der Bürgerliste.

Dass es sich bei dem jetzt gefundenen um den verdienten Konzertchef, aber als zukünftigen künstlerischen Leiter verschmähten Markus Hinterhäuser handelt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

Die Übernahme der kaufmännischen Geschäftsführung durch die derzeitige Präsidentin Helga Rabl-Stadler ist eine Ämter- und Machtkumulierung, die mehr als fragwürdig ist.

Die Salzburger Festspiele fallen in den letzten Monaten in der nationalen und internationalen Kulturberichterstattung eher durch interne Ränkespiele auf, als durch ihre künstlerischen Leistungen - und das auf dem Rücken der vielen Künstlerinnen und anderen Beteiligten, die ihr Bestes für das Gelingen der Festspiele geben.

Dabei ist das gerade angesichts der vom Publikum umjubelten Premieren von „Theodora" und „Die Möwe" mehr als ungerecht.

„Es wird Zeit, dass die Mitglieder des Kuratoriums sich ihrer Verantwortung bewusst werden und endlich geplant vorgehen. Das derzeitige Chaos geht auf Kosten der künstlerischen Leistungen und muss schnellstens ein Ende finden, soll der Ruf der Salzburger Festspiele nicht weiter leiden.

Das derzeitige „Spiel der Mächtigen" haben sich weder die KünstlerInnen, noch die BesucherInnen geschweige denn die SteuerzahlerInnen verdient", so Carl abschließend.

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