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KULTUR für Jedermann und Jedefrau heißt freiRAUM fürs MARK!

25.07.2009Kultur: Kulturfinanzierung

Flashmob mit Tod der Jugendkultur zur Festspieleröffnung

Junge Kulturschaffende haben heute gemeinsam mit den VertreterInnen der jungen Grünen die Festspieleröffnung zum Anlass genommen, den Blick der Salzburger Stadtpolitik und -bevölkerung auch auf die Fördersituation von Jugend- und Alternativkulturszene in Salzburg zu richten.

„Wir fordern gemeinsam auf, das Budget für die Jugendkulturszene nicht zu kürzen UND dem offenen Kulturhaus MARK unverzüglich Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen!" so die Message des Flashmobs.

Erst kürzlich wurde vom Kulturressortchef Bürgermeister Schaden bekannt gegeben, dass die Adaptierung des geplanten neuen Standortes für das MARK (offenes Kulturhaus für Jugendliche und junge Erwachsene) in der Hannakstraße zu teuer sei und daher wieder aufgegeben werden muss.

Das in Aussicht gestellte Ende der jahrelangen Standortsuche zur Reaktivierung des MARK wurde damit wieder zunichte gemacht. Der Bürgermeister hat sich mit dieser Entscheidung ganz klar gegen eine zentrale Forderung der Jugendkultur positioniert.

„Das MARK hat nun schon traurige Berühmtheit erlangt. Ich sehe nicht ein, warum sich nicht endlich alle Beteiligten - voran die verantwortlichen Politiker/innen - zusammensetzen und an einer konkreten Lösung arbeiten. Wo ein Wille, da ein Weg! Es funktioniert ja in anderen Bereichen auch" ärgert sich Barbara Sieberth, Jugendsprecherin der Bürgerliste im Gemeinderat und fügt hinzu: „ Das Kulturbudget macht insgesamt nur 6% des Gesamtbudgets der Stadt Salzburg aus, schon das ist zu überdenken. Für Projekte wie Messehalle oder die drei vergangenen Olympiabewerbungen werden ohne viel Nachdenken zig Millionen ausgegeben. Bei den Adaptionskosten für Räume des MARK wird geknausert."

Die finanzielle Lage der Stadt Salzburg ist bekanntermaßen angespannt und wird es auch auf die nächsten Jahre hin bleiben. Es muss daher ganz genau geprüft werden, in welchen Bereichen eingespart wird. Es darf auf keinen Fall reflexartig den Jugendkulturbereich treffen. Die jungen Menschen fordern Verteilungsgerechtigkeit auch im Kulturbudget.

Die Festspiele sind wichtig für Salzburg, die Jugendkultur ebenso. Für die junge Menschen, die das ganze Jahr in Salzburg leben ist eine aktive und lebendige Kulturszene zu fördern. Diese braucht Raum und ausreichend finanzielle Unterstützung - gerade in einer selbsternannten Kultur- und Bildungsstadt.

„Wir wünschen uns immer, dass junge Menschen sich beteiligen und auch aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitwirken. Im Jugendkulturbereich tun sie dies engagiert. Ich appelliere an den Bürgermeister, rasch eine realisierbare Lösung für das MARK anzubieten" so Barbara Sieberth abschließend.

Für Rückfragen:

Barbara Sieberth, Tel: 0676 423 7954 

 

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Was ist ein Flashmob?

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