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Die unendliche Olympiageschichte

22.07.2009Demokratie

Beharren der Bürgerliste auf lückenlose Aufklärung bestätigt. Staatsanwaltschaft weitet Prüfung erneut aus. Kontrollamtsbericht liegt noch immer nicht vor!

„Gerade jetzt, wo die Staatsanwaltschaft die Prüfung zur Olympiabewerbung 2014 auf die beiden Personen Heinz Jungwirth und Erwin Roth (für beide gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung) ausgedehnt hat, bin ich in meiner Forderung nach restloser Aufklärung der Vorgänge rund um die Olympiabewerbung 2014 bestätigt" stellt Ingeborg Haller, Mitglied des Kontrollausschusses fest..

Im Hinblick auf die aktuelle Situation weise ich noch einmal darauf hin, dass die mehrfach geforderte Klärung der u. a. Fragen nun offensichtlich auch die Staatsanwaltschaft beschäftigen.

Umso mehr ist das Kontrollamt aufgefordert, umgehend den Prüfbericht unter besonderer Berücksichtigung dieser Fragen, vorzulegen.

  • Warum stellte die Olympiagesellschaft dem Förderverein eine Geldbetrag in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro zur Verfügung, und was wusste der Aufsichtsrat davon?

Der Prüfbericht brachte zu Tage, dass die Bewerbergesellschaft dem Olympischen Förderverein im Februar 2007 einen Geldbetrag von € 300.000,-- zur Verfügung gestellt hat, jedoch lediglich ein Teilbetrag von € 150.000,-- zurückgezahlt, der Rest einfach ausgebucht wurde.

Dieser Vorgang wurde vom Kontrollamt im Prüfbericht kommentarlos dargestellt ohne näher zu hinterfragen, woher das Geld kam und wofür es gebraucht wurde und ob es beispielsweise mit dem Aufgabenbereich der Gesellschaft in Einklang stand, Darlehen zu gewähren bzw. Gelder zu geben.

  • Welche Rolle spielte Erwin Roth bei der Bewerbung?

Zwischenzeitig wurde bekannt, dass Erwin Roth in der Olympiabewerbung 2014 neuerlich eingebunden war und in etwa zeitgleich, als die Bewerbungsgesellschaft dem Förderverein einen namhaften Geldbetrag zur Verfügung gestellt hat, mit Walter Mayer einen Vertrag über publizistische Verwertungsrechte abgeschlossen haben soll.

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