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Morgen Eröffnung des restaurierten Residenzbrunnens: Mahnmal für Bücherverbrennung!

16.07.2009Demokratie

Anlässlich der Eröffnung des restaurierten Residenzbrunnens erinnert Ingeborg Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste/Mitinitiatorin der Initiative Stolpersteine daran, dass im Zuge der Neugestaltung des Residenzplatzes auch ein Mahnmal zur Bücherverbrennun

Das Siegerprojekt der Architekten Rieder und Knittel sah ein bewegliches Mahnmal zur Bücherverbrennung vor. Das Mahnmal sollte tagsüber eine im Boden eingelassene Platte sein. Auf dieser wären die prophetischen Worte Heinrich Heines aus dem Jahr 1821 zu lesen gewesen: „Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen."

In der Nacht hätte sich das Mahnmal zu einer programmier- und bespielbaren Lichtskulptur verwandelt.

Auch wenn das Siegerprojekt nun doch nicht umgesetzt werden soll, muss im Zuge der Platzgestaltung ein Bücherverbrennungs-Mahnmal errichtet werden.

„Die Erinnerung an die einzige von den Nationalsozialisten auf österreichischem Boden organisierte Bücherverbrennung, die am 30 April 1938 stattfand, muss an einem so zentralen Ort, wie der Residenzplatz es ist, stattfinden", ist Ingeborg Haller überzeugt. Sie hat bereits im Februar 2006 einen Antrag zur Errichtung eines Mahnmals eingebracht.

„Salzburg soll sich für ein mutiges Projekt an einem so prominenten Platz entscheiden und darf sich nicht erneut international blamieren", warnt Haller. Sie erinnert an die peinliche Diskussion rund um das unvollendete Zitat an der Herzl-Gedenktafel und fordert unter Einsetzung einer Fachjury die Ausschreibung und Umsetzung des Projektes.

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