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Aktion Eintrittskarte = Buskarte

15.07.2009Planung: Verkehr

Aktion Eintrittskarte = Buskarte - für 252.000 BesucherInnen der Salzburger Festspiele heißt es: "Bitte warten, es scheitert an 0,35 €!"

Red Bull und Mozarteum Orchester als Vorreiter. SPÖ und ÖVP schauen in Leitungsorganen von Festspielen und Stadtbus einfach zu.

Klimawandel, Feinstaubproblematik und Ressourcenknappheit gehören aktuell zu den wichtigsten Herausforderungen und sind in aller Munde. Die Möglichkeiten auf diese Probleme zu antworten sind vielfältig. Eine davon ist es, das Bedürfnis nach und den Zwang zur Mobilität vieler Menschen über Alternativen zum eigenen Auto zu befriedigen.

Aus diesem Grund haben sich einige Sport- und Kulturveranstalter entschlossen, ihre Eintrittstickets auch als Bustickets gültig zu machen. Dazu wird den betreffenden Verkehrsträgern pro verkaufte Eintrittskarte ein gewisser Betrag überwiesen, der den entstehenden Aufwand abdeckt.

Nicht nur das Mozarteum Orchester und das Landestheater, sondern auch die größten Publikumsmagneten in Salzburgs Sportszene, der Fußballverein „Red Bull Salzburg" sowie der Eishockeyverein „The Red Bulls Salzburg", tragen mit ihrer Beteiligung zu dieser intelligenten und umweltfreundlichen Lösung bei.

Allerdings gibt es leider mit dem hierzulande größten Kulturveranstalter, den Salzburger Festspielen mit über 250.000 BesucherInnen keine solche Lösung.

Sie berufen sich darauf, dass ohnehin kaum jemand mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Vorstellungen käme und weigern sich daher beharrlich den Betrag von 0,35 Euro pro Karte zu bezahlen.

„Für mich ist es unverständlich, dass die Salzburger Festspiele in Person ihrer Präsidentin Rabl-Stadler bei diesem Thema dermaßen stur agieren.

Die Ablehnung, mit der bisherigen Verkehrsmittelwahl der Festspielgäste zu begründen, ist echte Chuzpe. Denn mit einer entsprechenden Werbung und den Vorteilen der praktischen „Eintrittskarte = Buskarte" - Lösung, könnte man sicher viele BesucherInnen vom PKW auf den öffentlichen Verkehr umleiten.

Und genau das ist ja der beabsichtigte Effekt dieser Aktion. Bei den aktuellen Eintrittspreisen sollten 35 Cent pro Karte jedenfalls drinnen sein", zeigt sich der Verkehrssprecher der Bürgerliste Bernhard Carl überzeugt.

Ein Aspekt dieser Situation ist aber besonders bizarr: Sowohl im Kuratorium der Salzburger Festspiele als auch im Vorstand der Salzburg AG, die ja bekanntlich Eigentümerin des Stadtbus ist, sitzen Stadt- und LandesvertreterInnen von SPÖ und ÖVP, zum Teil sogar die identischen Personen.

„Sowohl die Führung der Salzburger Festspiele als auch jene der Salzburg AG sind aufgefordert, bezüglich dieser Frage, möglichst bald eine Lösung zu finden.

Mit etwas gutem Willen sollte das doch möglich sein. Denn diese Aktion ist ein weiterer Beitrag zur Förderung von klima- und umweltschonender Mobilität", zeigt sich Carl überzeugt.

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