RSS
f
Startseite > Presse > Risiko Mobilfunk
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

Risiko Mobilfunk

18.06.2009Natur und Umwelt: Mobilfunk

Belgien senkt Grenzwerte massiv. Salzburger Weg bestätigt. Österreich muss nachziehen.

Aufgrund der Datenlage, die im Bereich Mobilfunkrisiken schon bisher bestand, gibt es in Salzburg bekanntlich seit vielen Jahren das Bemühen, Mobilfunkanlagen mit möglichst geringen Belastungen für die Bevölkerung zu installieren. Der Salzburger Vorsorgewert (1 mW/m²) stellt dabei eine wichtige Grundlage dar.

In Belgien werden die Grenzwerte für Mobilfunk-Sendanlagen jetzt im Vergleich zu Österreich auf ein zehntel gesenkt. Grund dafür ist eine aktuelle Studie, die im Tierversuch eine Erhöhung von Tumorraten, eine Schwächung des Immunsystems und der Merkfähigkeit nachgewiesen hat.

Außerdem hat ein belgisches Gericht vor kurzem den Bau eines Sendemastens unterbunden, weil eine davon ausgehende Gesundheitsgefahr nicht auszuschließen sei.

Leider gelten aber in Österreich immer noch die viel zu hohen Werte einer Vornorm. Das Beispiel Belgien zeigt, dass der vorsichtige Zugang der Salzburger zu dieser Technologie richtig war.

Selbstverständlich beeilt sich das FMK, die Propagandainstitution der Mobilfunkindustrie, die Ergebnisse der neuen Studie herab zu spielen. Man darf gespannt sein, wie schnell das FMK in der Versenkung verschwindet, wenn die ersten Schadenersatzklagen von in Österreich aufgrund von Mobilfunkstrahlung Erkrankten eingebracht werden.

„Auch wenn die belgischen Werte immer noch zu hoch sind, stellt deren Absenkung einen Schritt in die richtige Richtung dar. Die derzeit in Österreich geltenden Grenzwerte stellen ein massives Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung dar. Die österreichische Bundesregierung ist dringend aufgefordert, den Salzburger Vorsorgewert endlich als Grenzwert einzuführen", fordert Mag. Bernhard Carl, Gesundheitssprecher der Bürgerliste.

 

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Presse > Risiko Mobilfunk
RSS
f