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Jugendliche ohne Frühstück – Eine der Folgen ernährungspolitischer Fehlentscheidungen.

13.05.2009Natur und Umwelt: Gesundheit

Zur Erinnerung: Auf Landesebene wird seit einigen Jahren das Projekt „Gesundes Schulessen“ propagiert.

Die Stadt Salzburg hingegen hat 2008 mehrheitlich gegen die Bürgerliste eine ernährungspolitische Fehlentscheidung bestätigt und erneut den Beschluss gefasst, weiterhin gefrorenes Schulessen aus St. Pölten für die städtischen VolksschülerInnen einmal in der Woche anliefern zu lassen.

Die von Landeshauptfrau Burgstaller unterstützte Aktion „Gesunde Schule" hat das Ziel, Jugendlichen die Bedeutung von gesunder Ernährung nahezubringen.

Sie vertritt dabei die Meinung, dass den Kindern vermittelt werden soll, bei jeder sich bietenden Gelegenheit frisch zubereitetes Essen aus regionalen und biologischen Lebensmitteln mit kurzen Anlieferungswegen zu sich zu nehmen.

Sie weist auch auf die Bedeutung der Gesundheitsvorsorge durch richtige Ernährung hin - ihre FraktionskollegInnen in der Stadt haben dies allerdings bei ihren politischen Fehlentscheidungen offensichtlich nicht so gesehen.

Betrachtet man den völlig konträren Ansatz, der in der Stadt Salzburg bei der Versorgung der VolksschülerInnen umgesetzt wird, wird klar, wie dilettantisch Entscheidungen getroffen werden.

„Es ist kein Geheimnis, dass bereits in früher Kindheit die Schienen für diverse Angewohnheiten und Verhaltensweisen gelegt werden.

Wenn Kinder in der Volksschule die Botschaft erhalten, Nahrung kommt in tief gefrorenen Einheitspackungen vom anderen Ende des Landes, wird dann in der Mikrowelle aufgetaut und ist eigentlich schon ohne Nährstoffe und Energie, wie soll man diese Einstellung dann ein paar Jahre später bei den Jugendlichen wieder umkehren?" fragt sich die stv. Klubvorsitzende der Bürgerliste Ulrike Saghi.

Die Folge dieser falschen Botschaft ist dann u. a. die Tatsache, dass jeder zweite Jugendliche ohne Frühstück in die Schule kommt - falsche Bewusstseinsbildung bleibt eben auch nicht ohne Folgewirkung!

„Wie bereits bei der Entscheidung im vergangenen Jahr fordert die Bürgerliste erneut die Neuausschreibung des Schulessens unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte Frische, Regionalität und angesichts des Klimawandels und der überbordenden Verkehrsproblematik - die räumliche Nähe des Versorgungsbetriebes als Ausschreibungskriterien", so Saghi abschließend.

 

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