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Stadionrückbau - Bürger an der Nase herumgeführt!

18.02.2009Planung

Es ist unglaublich, was man den Meldungen der letzten Tage aus Zeitung und Presse entnimmt. Das Stadion Salzburg-Kleßheim wurde für die Europameisterschaft 2008 für viel Geld auf 30.184 Sitzplätze ausgebaut.

Dies alles geschah mit dem Versprechen von SPÖ und ÖVP an die Bevölkerung, vor allem an die Anrainerschaft aus Taxham, Liefering und Maxglan, dass das Stadion nach der Fußball Europameisterschaft rückgebaut wird. Nun ist es aber amtlich, dass wir Anrainer und Bürger von den verantwortlichen Politikern an der Nase herumgeführt wurden. Der Rückbau ist kein Thema mehr. Ganz im Gegenteil, hat man in einer Bauverhandlung am Mittwoch dem 11.02.2008 ohne Beteiligung der Anrainerschaft beschlossen, dass der Bau weiterhin in der derzeitigen Größe bestehen bleibt.

Nun stellt sich ganz einfach die Frage, wie ernst kann man Versprechen der in Salzburg regierenden Parteien nehmen? Um Vorhaben durchzusetzen wird das Blaue vom Himmel versprochen, im Nachhinein werden Landesgesetze angepasst, sodass die Damen und Herren der Landesregierung ihr Schäflein im Trockenen haben und man sich über Versprechen an die Bevölkerung hinwegsetzen kann. Egal was einmal zugesichert wurde, die Bevölkerung kann sich wohl nicht mehr daran erinnern. Heute machen wir Versprechen, die wir dann in Zukunft brechen. Wer soll schon den Wähler/ mündigen Bürger ernst nehmen?

Umweltverträglichkeitsprüfungen können wir uns auch ersparen, es geht weiter seitens der Landesumweltanwaltschaft Herrn Wolfgang Wiener spricht man noch von einem „Erfolg". Was meint man mit Erfolg? Hat man sich mit Erfolg gegen die Bürger durchgesetzt und uns mit Unwahrheiten gelockt?

Nicht nur wir Anrainer und Bürger der Stadt sind empört über diese Vorgehensweise von SPÖ und ÖVP, sondern auch wie man den Salzburger Nachrichten vom 12.02.2008 entnehmen kann Vertreter der Wirtschaft (Christoph Andexlinger - Chef des Europarks: "Anrainer und Firmen seien von der Politik verraten und verkauft worden").

Weiters ist zu erwähnen, dass es für Spiele bei denen über 30.000 Besucher erwartet werden keine ausreichende Verkehrslösung gibt.  Red Bull zahlt 1,5 Mio. Mietvorauszahlung (15 Jahre) für eine Arena im „Red Bull Look". Dies ist eine Augenauswischerei, denn dieser Betrag steht in keiner Relation! Wir Steuerzahler werden hier wieder weiterhin zur Kasse gebeten, bekommen, dafür aber nichts, keine Verkehrslösung, nur Dreck und Lärm. Wir fordern ein ordentliches Verkehrskonzept, welches die öffentlichen Verkehrsmittel massiv miteinbezieht! Mindestens 80% der Besucher des Stadions müssen eine vernünftige kostenreale Möglichkeit haben, zu den Spielen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu gelangen.

Wir Bürger fühlen uns durch die Politik verraten!

Gernot Himmelfreundpointner/ Anrainer und GR Kandidat der Bürgerliste

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