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Red Bull Nachwuchsakademie

02.02.2009Planung

Entlassung der Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet „Salzachsee-Saalachspitz“ keinesfalls akzeptabel!

Die Fläche für die geplante Sportnachwuchsakademie von Red Bull jetzt auch noch aus dem Landschaftsschutz zu entlassen, ist ja wohl der Höhepunkt an blindem Gehorsam gegenüber Konzernmacht und völliger Verweigerung des Gleichheitsprinzips gegenüber der Bevölkerung.

Die Möglichkeit, einen Teil der Fläche der Trabrennbahn aus dem Landschaftsschutz zu entlassen und dafür das Landschaftsschutzgebiet, wie von der Stadt seit 20 Jahren gefordert, an anderer Stelle zu erweitern, war, neben einer offenen und transparenten öffentlichen Diskussion mit der Bevölkerung zu dem Projekt, vor dem Kniefall der Politik bei der Beschlussfassung der Grünlanddeklaration Neu und des REK ein verfolgenswerter Ansatz.

Aber jetzt, nachdem es die „Sonderbestimmung" in REK und Grünlanddeklaration Neu für den Getränkekonzern gibt, beschlossen von ÖVP, SPÖ und Liste Tazl, ohne, dass es auch nur in irgendeiner Form eine Kompensation für den Natur- und Landschaftsschutz gegeben hätte, und ohne dass es eine Übereinstimmung mit den „Vertragspartner" der Bürgerinitiativbewegung gegeben hat, auch noch das Landschaftsschutzgebiet zu reduzieren, wiederum ohne Kompensation an anderer Stelle, schlägt ja wohl dem Fass den Boden aus.

Die Glaubwürdigkeit der Stadtpolitik, dass vor dem Gesetz jeder gleich ist, hat ebenso genug gelitten, wie das Faktum, dass bei Vorliegen von wirtschaftlichen Einzelinteressen der Natur- und Umweltschutz in die Steinzeit zurück geschickt wird, dramatische Realität wurde.

 

 

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