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„Federlsteckerei“ schön langsam widerlich.

12.12.2008Planung

Stiegl-Radweg gibt es TROTZ Schaden und Panosch.

Es ist speziell vor Wahlen zwar immer so, aber irgendwann reicht's auch!

Die Federlsteckerei quasi als Leistungsshow mancher Politiker wird spätestens dann endgültig unappetitlich, wenn Projekte präsentiert werden, von denen man auch sagen könnte, es gibt sie nicht WEIL Bürgermeister und Baustadtrat sich so dafür eingesetzt haben, sondern OBWOHL die beiden nichts davon wissen wollten.

Der Stiegl-Radweg und die begleitende Allee ist eine Gemeinschaftsproduktion des Unternehmens, der Stadtplanung und des Gestaltungsbeirates. Er dient nicht nur Radfahrern und Fußgängern als attraktive Wegverbindung, sondern ist auch ein Element der Stadtgestaltung, das nach der Erweiterung des Unternehmens zur Huemerstraße, den Verlust der großen stadtbildprägenden Wiese kompensiert. Ein attraktives Vorfeld zu „ihrer" Brauerei für die Maxglanerinnen und Maxglaner.

Dies wurde bereits vor Jahren im Zuge der Wettbewerbsentscheidungen zur Erweiterung so fixiert. Dass die Umsetzung erst jetzt erfolgt ist, liegt nicht zuletzt auch daran, dass die Beiträge des Finanzressorts und aus dem Baubudget der Stadt von Anfang an äußerst bescheiden waren,.

Darüberhinaus musste Stadtrat Padutsch und die Stadtplanung das Unternehmen in vielen mühevollen aber hartnäckigen Verhandlungen, ohne Unterstützung der Kollegen, davon überzeugen, nicht nur  ca. 5.000 m² Grund dafür zur Verfügung zu stellen, sondern auch den Löwenanteil der Finanzierung zu leisten.

Noch vor 2 Jahren schien die Realisierung des Projektes daran zu scheitern, dass nicht einmal die Asphaltdecke des Fuß- und Radweges aus dem Budget der Stadt finanziert werden sollte.

Sicher stellt diese Allee für das Unternehmen einen gestalterischen, nachhaltigen Mehrwert dar, trotzdem ist diese Investition nicht selbstverständlich, das sei einmal festgehalten.

Stiegl und das Planungsressort stehen auch sonst in permanenten Verhandlungen, die von beiden Seiten konsequent geführt werden und eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft für das Unternehmen einerseits und wesentliche Beiträge für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung andererseits bringen sollen.

Ich hoffe, dass es meine Politikerkollegen nicht notwendig haben, alle daraus resultierenden Ergebnisse, zu denen ihre Beiträge bisher, wenn überhaupt, als äußerst bescheiden zu bezeichnen sind, dann nicht wieder als ihre Leistung und ihren Erfolg zu verkaufen!

 

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