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Präventionsprojekt "mobiles Team/Streetwork"

11.12.2008Soziales: Kinder und Jugendliche

Bürgerliste begrüßt Vorlage des Amtsberichtes als ersten Schritt in die richtige Richtung, warnt jedoch Bürgermeister Schaden davor, diesem Pilotprojekt nach der Wahl keine weiteren folgen zu lassen.

Die aktuellen Forderungen von SPÖ und ÖVP Seite, der Gewaltproblematik von Jugendlichen mit Verboten und Verbannung zu begegnen, spricht eine andere Sprache - jene der populistischen Medien- und Stammtischanbiederung und brachialen WählerInnenmaximierung.

Bürgerlisten-Antrag

„Bereits zu Beginn dieser Gemeinderatsperiode 2004 habe ich erneut den Antrag auf Erstellung eines Jugendkonzeptes gestellt. Nun endlich - kurz vor Ende derselbigen - legt der Jugendkoordinator einen Amtsbericht vor, der als erster Schritt in die richtige Richtung gewertet werden kann" kommentiert die Sozialausschussvorsitzende Ulrike Saghi den vorliegenden Amtsbericht.

Die Politik hat es bisher verabsäumt die Strukturen zu schaffen, die notwendig sind, um jungen Menschen Perspektiven zu bieten, ihr körperliches und geistiges Potential positiv einzusetzen und sich in einer Gesellschaft integriert zu wissen, ohne dass sie nur als verschiebbare Konsumentenmasse wahrgenommen oder als störend empfunden werden.

„Seit Beginn meiner politischen Arbeit dränge ich darauf, anhand von Analysen und Konzepten in der Jugendarbeit die Bedürfnisse von jungen Menschen zu lokalisieren und dementsprechende Angebote zu verwirklichen.

Betreuung in Jugendprojekten, Streetwork, Prävention in Schulen und vor allem das aktive Auseinandersetzen mit den jungen Menschen und ihren Bedürfnissen sind unerlässlich, um der sich immer schneller drehenden Spirale der Probleme zu entkommen" erinnert die engagierte Jugendpolitikerin Saghi an ihre zahlreichen Anläufe.

In ihrem Antrag hat Ulrike Saghi gefordert, dass analog zur Erstellung des Sozialleitbildes ein Konzept zur kommunalen Jugendpolitik erarbeitet wird. Dieses Konzept sollte über den Bereich Freizeitkultur hinaus z. B. den Bedarf und die Installierung von niedrigschwelligen Betreuungseinrichtungen, konsumfreien Zonen und Streetwork erfassen und Umsetzungsmöglichkeiten erarbeiten.

Der vorliegende Amtsbericht

Der vorliegende Amtsbericht und die darin vorgeschlagenen Maßnahmen der Erhebung von soziographischen Daten sowie eine Bedürfniserhebung bei den Jugendlichen in den Stadtteilen und der verstärkte Einsatz von Jugendzentrumsarbeitern, die vor Ort mit den Jugendlichen Kontakt suchen, werden hoffentlich die nötigen Informationen liefern, auf deren Basis weitere Umsetzungsschritte geplant werden können.

„Dem Startschuss für dieses wichtige Projekt kurz vor der Wahl müssen konkrete Aktivitäten und Finanzzusagen nach der Wahl folgen. Ich halte nach wie vor an meiner Forderung nach einem Jugendkonzept mit mittel- und langfristiger Maßnahmen- und Finanzplanung fest. Nur so kann es uns gelingen, der zunehmenden Frustration und Perspektivenlosigkeit der jungen Menschen positive Aktivitäten entgegen zu halten" so Ulrike Saghi abschließend.

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