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Spice

08.12.2008Natur und Umwelt: Gesundheit

Information und Aufruf zu Verzicht und Vorsicht statt Verbot und Kriminalisierung.

 

Doppelmoral von ÖVP und FPÖ: bei Gesellschaftdroge Alkohol wird weggeschaut.

Mit einiger zeitlicher Verspätung im Vergleich zu Deutschland hat nun auch in Salzburg eine Debatte rund den Umgang mit „Spice", einer Kräutermischung die vermehrt auch als Rauschmittel gebraucht wird, begonnen.

ÖVP und FPÖ betreiben hier wieder einmal Populismus pur und wollen die neue Droge sofort verbieten. Statt aber nach Verboten zu rufen und die Konsumenten damit zu kriminalisieren, sollte erst einmal Aufklärung über die möglichen Folgen dieser neuen Droge betrieben werden.

Man weiß derzeit noch wenig über die Gesundheitsrisiken dieser Kräutermischungen, um schon verlässlich die damit verbundenen Risiken abschätzen zu können. Auch die deutsche Drogenbeauftragte Sabine Bätzing konnte sich bisher außer zu einer Warnung zu keiner klaren Stellungnahme durchringen.

Wer aber einmal am Wochenende einen Blick in die einschlägigen Lokale und auch auf die entsprechenden Stationen in Krankenhäusern geworfen hat, weiß, dass das Hauptproblem immer noch die Gesellschaftsdroge Alkohol ist.

„Hier wird eine Stellvertreterdiskussion geführt und eine Doppelmoral gelebt, denn was diese beiden Parteien immer wieder aus den Augen verlieren ist die Tatsache, dass die Droge Nummer 1 die Gesellschaftsdroge Alkohol ist. Selbstverständlich muss man über die Wirkung von „Spice" aufklären. Ein Aufruf zu Verzicht ist aber allemal besser als ein Verbot. Denn damit werden Konsumenten kriminalisiert, zu Grunde liegende Probleme aber ignoriert", meint der Psychologe und Gesundheitssprecher der Bürgerliste Mag. Bernhard Carl

„Hohe Selbstsicherheit und ein gutes Selbstbewusstsein sind nachgewiesenermaßen der beste Schutz vor Drogenmissbrauch. Dieses zu erreichen, dafür sind die Eltern, Gesellschaft und Politik, z.B. im Rahmen der Schulpolitik, verantwortlich", so Carl abschließend.

 

 

 

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