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MARK

25.08.2008Soziales: Kinder und Jugendliche

Weiterbestand des Jugendkulturzentrums MARK muss gesichert werden.

Altes Musikum im Nonntal letzte Möglichkeit, allerdings nur als Übergangslösung mit eingeschränktem Konzept

Bekanntlich ist der Weiterbestand des „MARK“ als Jugendkulturzentrum, das zunehmend zum Auffangbecken für den kulturellen Nachwuchs wird, der ohne eigene Räumlichkeiten und Strukturen auskommen muss, sowohl von der Bürgerliste, als auch von mir persönlich, massiv unterstützt worden.

Es hat deshalb in den letzten zwei Jahren eine intensive Suche nach geeigneten Objekten, gemeinsam mit den Verantwortlichen des MARK, gegeben, mehrere davon wurden besichtigt, geprüft und mussten letztlich wieder verworfen werden, weil sie nicht leistbar, letztendlich dann doch nicht verfügbar, oder für den Zweck eines dauerhaften Jugendkulturzentrums nicht geeignet waren.

Auch das (späte) Engagement des Kulturressorts und der SPÖ brachte kein brauchbares Ergebnis.

Das vom Bürgermeister zuletzt dann angebotene ehemalige Musikum im Nonntal, ist damit der letzte Rettungsanker, der dem MARK zumindest ermöglichen soll, weiterhin Impulse und Lebenszeichen zu setzen, wenngleich klar ist, dass dies nur eine Übergangslösung sein kann, weshalb der Mietvertrag ja auch nur für ein Jahr geplant, bzw. beschlossen wurde.

Klar ist auch den Verantwortlichen des MARK, dass dieses Haus nur mit einem eingeschränkten Konzept, das keine großen und lauten Veranstaltungen beinhaltet, bespielbar ist. Im Wesentlichen wird man sich an den dort stattgefundenen Aktivitäten des Musikums orientieren müssen, die - verglichen mit dem „alten“ MARK – auch eine zeitliche Einschränkung bedeuten (eine Öffnungszeit bis 4.00 Uhr früh wie in der Aigner Straße wird nicht möglich sein).

Bereits am Mittwoch dieser Woche wird es eine Begehung mit Fachleuten der Bau- und Veranstaltungsbehörde geben, bei der der Rahmen der Tätigkeiten entsprechend abgesteckt werden wird, und es ist den Verantwortlichen des MARK bewusst, dass sie den Betrieb im Musikum innerhalb dieses Rahmens mit Fingerspitzengefühl, Zurückhaltung und Rücksichtnahme auf die Anrainerschaft führen werden müssen, um weiterhin erfolgreich zu sein.

An die Anrainerschaft ergeht deshalb der Appell, das Überleben des MARK durch ihre Toleranz zu unterstützen und nicht durch ihren Widerstand gegen diese Übergangslösung zu gefährden. Im Rahmen meiner Ressortverantwortlichkeit werde ich meinen Beitrag leisten, dass dieses Nebeneinander auf Zeit funktioniert.

Die Kulturpolitik von Stadt und Land und die politischen Fraktionen sind allerdings gefordert, die Ernsthaftigkeit ihres Eintretens für das MARK, vor allem dadurch zu beweisen, dass ohne Unterbrechung, die Suche nach dem Ort, an dem sich das MARK endgültig etablieren - und sein Konzept in voller Breite umsetzen kann – fortgesetzt wird, sonst wird sie, auch was die versprochene „Nur-Übergangslösung“ betrifft, sowohl gegenüber dem MARK, als auch gegenüber der Anrainerschaft unglaubwürdig.

Die Bürgerliste wird weiterhin als treibende Kraft hinter diesen Bemühungen stehen.

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