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Gesundes Schulessen

07.07.2008Soziales: Kinder und Jugendliche

„Gesundes Schulessen“ – Neuauflage der Fehlentscheidung im heutigen Senat.

„Und wieder hat eine Mehrheit aus SPÖ, ÖVP und Liste Tazl die falsche Ausfahrt in Sachen „Gesunde Ernährung“ und „Regionales Wirtschaften genommen“, resümiert die Vorsitzende des Sozialausschusses Ulrike Saghi nach der heutigen Entscheidung im Stadtsenat.

„Weiterhin Schulessen aus St. Pölten, eingefroren und einmal in der Woche angeliefert: Die Antwort, was das mit gesundem Essen, regionalem Wirtschaften und ökologischer Verantwortung zu tun hat, bleiben SPÖ, ÖVP und Tazl nach wie vor schuldig“ Klubobmann Helmut Hüttinger zur heutigen Entscheidung.

Der Antrag der Bürgerliste auf Kündigung des Vertrages und Neuausschreibung der Vergabe der Schulessensverpflegung blieb ohne Unterstützung der anderen Parteien.

Erneut haben die politischen VertreterInnen der Klimabündnis-Stadt Salzburg heute entgegen aller fachlichen und seriösen Aussagen von Ernährungswissenschaftern und Klimaexperten, die Entscheidung bestätigt, vorgekochtes, tiefgekühltes Essen einmal wöchentlich aus St. Pölten anliefern zu lassen.

Aus welchen Gründen auch immer die SPÖ auf dem beharrlichen Aussenden von Doppelbotschaften in Sachen „Gesundes Essen“ beharrt bleibt unklar.

Hat Landeshauptfrau Burgstaller noch bis heuer in Stadt und Land das Projekt „Gesundes Essen“ betrieben, das den Kindern vermitteln soll, bei jeder sich bietenden Gelegenheit frisch zubereitetes Essen aus regionalen und biologischen Lebensmitteln mit kurzen Anlieferungswegen zu sich zu nehmen, entscheidet sich die Stadt-SPÖ erneut für tiefgekühltes Essen vom anderen Ende unseres Landes für Salzburgs SchülerInnen.

Dass allerdings auch die ÖVP weiterhin bei ihrer Entscheidung für tiefgekühltes Essen bleibt, ist vor allem hinsichtlich der Interessensvertretung ihres Stammklientels – der Salzburger Bauern – zumindest in wirtschaftlicher Sicht nicht zu verstehen.

Landesrat Eisl hat zwar das Projekt „Schule am Bauernhof“ unterstützt, konnte aber seine Stadt-KollegInnen offensichtlich nicht von der Sinnhaftigkeit regionalen Wirtschaftens für die Salzburger Wirtschaftstreibenden und Bauern überzeugen.

„Einmal eine Fehlentscheidung zu treffen kann vorkommen, bei der nächstbesten Gelegenheit aber denselben Fehler wieder zu begehen ist verantwortungslos.

Ich fordere die Neuausschreibung des Schulessens unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte Frische, Regionalität und angesichts des Klimawandels und der überbordenden Verkehrsproblematik – die räumliche Nähe des Versorgungsbetriebes als Ausschreibungskriterien“, so Saghi abschließend.

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