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Wohnen in Salzburg

03.07.2008Soziales: Wohnen

Wohnen in Salzburg bleibt teuer. Änderung des zumutbaren Wohnungsaufwand in der Sozialhilfe entspricht nicht den realen Anforderungen.

Immer mehr Menschen brauchen finanzielle Unterstützung zur Befriedigung des Grundbedürfnisses „Wohnen“.

Bereits letztes Jahr hat die AK mit dem Aufschrei „Wohnen in Salzburg ist teurer denn je“ auf die Preissteigerungen von ca. 4,4 % bei den Mietwohnungen in Salzburg aufmerksam gemacht.

Viele SalzburgerInnen sind trotz Berufstätigkeit auf finanzielle Unterstützung bzw. Sozialhilfe zur Bewältigung ihrer Mietkosten angewiesen. Der Richtsatz für den sog. zumutbaren Wohnungsaufwand soll nun lt. Empfehlung des Bezirkssozialhilfebeirates um 3,7% erhöht werden.

Was bedeute dies nun konkret:

Wohnung 40 qm: bisher € 9,2 brutto/qm – neu € 9,5 brutto/qm Wohnung 90 qm: bisher € 8,8 brutto/qm – neu € 9,1 brutto/qm

Geht man davon aus, dass 2007 der durchschnittliche Mietpreis in der Stadt bei € 11,61 brutto/qm lag so sieht man die Diskrepanz dieses Richtsatzes. Zum Vergleich - beim Neubau im sozialen Wohnbau (z. B. Neue Mitte Lehen) wird der brutto qm/Preis mit € 8,9 angesetzt.

Kaum jemand wird um diesen gestützten Richtwert eine leistbare Wohnung auf dem Privatmarkt finden!

„Man braucht nur die Zeitung aufzuschlagen, um zu sehen, in welche Richtung sich die Mietpreise entwickeln. Meine Forderung, den Richtsatz auf € 11,61 brutto/qm zu erhöhen, entspricht den realen Gegebenheiten“ stellt die Sozialausschutz-Vorsitzende Ulrike Saghi zur heutigen Sitzung fest.

Sie blieb mit dieser Forderung alleine – die Stadt wird nun dem Landesgesetzgeber empfehlen, den Richtsatz nur um 3,7 % zu erhöhen.

„Die soziale Schere klafft v. a. aufgrund der immer angespannter werdenden Situation im Wohnungsbereich bereits derart weit auseinander, dass zunehmend berufstätige Menschen der Mittelschicht sich adäquaten Wohnraum nicht mehr leisten können, bzw. mit diesem unrealistischen Richtsatz auch keinen leistbaren Wohnraum finden werden“ so Saghi abschließend.

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