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Dieselrußfilter

30.06.2008Natur und Umwelt: Klimaschutz

Erfolg im Kampf gegen gesundheitsgefährdenden Dieselruß. 10.000,-- Euro für die Förderung von Dieselrußfilter auf Antrag der Bürgerliste im Budget 2009 gesichert!

Wie bereits in den vergangenen Jahren hat die Bürgerliste auch für das kommende Budget Mittel für die Förderung von Dieselrußfilter beantragt. Diese Mittel sollen nun zur Reduzierung der Feinstaubbelastung durch die geschätzten 12.000.000 (!) gefahrenen Taxi-Kilometer dieser Unternehmergruppe zur Verfügung gestellt werden.

Von Seiten der Fachgruppe Taxi in der Wirtschaftskammer wurde die Nachricht erfreut aufgenommen. Sinnvollerweise muss die Fachgruppe in die Vergabe der Fördermittel eingebunden werden.

Der ressortzuständige Vizebürgermeister Preuner muss nun rasch einen Vergabemodus ausarbeiten lassen, damit der Einbau der Dieselrussfilter zügig begonnen werden kann.

Wie bekannt, hat das Land Salzburg auch aufgrund oftmaliger Aufforderung durch die Bürgerliste 2005 eine Förderaktion für den Einbau von Dieselrußfiltern bei PKW ins Leben gerufen. Diese Aktion gilt jedoch ausschließlich für private Fahrzeuge. Größere Firmen und Einzelunternehmen sind von der Landesförderung bisher noch ausgeschlossen.

Allein in der Stadt Salzburg fahren geschätzte 360 Taxis, ein Großteil davon sind Dieselfahrzeuge, ca. 12 Millionen Kilometer im Jahr und verbrennen dabei mindestens 1,2 Mio. Liter Diesel. Ein Gutteil davon ist nicht mit entsprechenden Partikelfiltern ausgerüstet.

Im Gegensatz zum privaten PKW wird diese hohe Kilometerleistung fast ausschließlich im städtischen Gebiet absolviert. Der Einbau von entsprechenden Filtern hätte also in diesem Segment eine große Wirkung im Hinblick auf die Reduzierung von Feinstaubemissionen.

Überdies wären die nachgerüsteten Fahrzeuge im Falle von zukünftigen möglichen Verkehrseinschränkungen wegen Überschreitung der Grenzwerte im Vorteil.

In den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres wurden die Feinstaubwerte in der Stadt Salzburg bereits an 27 Tagen überschritten. Gesetzlich zulässig sind im ganzen Jahr nur 30 Tage – es ist also höchste Zeit, dass gehandelt wird.

„Angesichts von österreichweit jährlich 1.467 Todesfällen, über 2.500 Krankenhausaufnahmen und volkswirtschaftliche Kosten von € 1,7 Milliarden als Folge von Dieselrußbelastungen habe ich erneut, wie bereits 2007 und 2008 die Forderung nach zusätzlichen Fördermittel in die Budgetberatungen eingebracht.

Dass nun endlich die Erkenntnis der Notwendigkeit dieser Maßnahme dazu geführt hat, dass € 10.000,-- zur Verfügung gestellt werden, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung“, stellt Verkehrssprecher Bernhard Carl zum Ergebnis fest.

Von Seiten der Fachgruppe Taxi wurde die Nachricht erfreut aufgenommen. Sinnvollerweise muss die Fachgruppe in die Vergabe der Fördermittel eingebunden werden. Der ressortzuständige Vizebürgermeister Preuner muss nun rasch einen Vergabemodus ausarbeiten lassen, damit der Einbau der Dieselrußfilter zügig begonnen werden kann“, so Carl abschließend.

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