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Parkraumbewirtschaftung

13.03.2008Planung: Verkehr

Bürgerliste fordert ganzjährige Bewirtschaftung der Parkplätze beim Schloss Hellbrunn und beim Salzburger Zoo.

„Um der Kostenwahrheit, was Bereitstellung von Parkraum aber auch die negativen Effekte auf die Umwelt betrifft, gerecht zu werden und einen Lenkungseffekt zu erzielen, fordere ich ein Konzept, das die ganzjährige Bewirtschaftung der Parkplätze beim Schloss Hellbrunn und beim Salzburger Zoo berücksichtigt“ stellt der Verkehrssprecher der Bürgerliste Bernhard Carl zu seinen heute eingebrachten Anträgen fest.

Antragstexte

Parkplatzbewirtschaftung beim Schloss Hellbrunn

Vor ca. 2 Jahren wurde im Bereich des Schlosses Hellbrunn eine Parkplatzbewirtschaftung eingeführt, die aber nur für die touristische Hauptsaison gilt.

Allerdings ist der Parkplatz bei Schönwetter zunehmend auch in der Nebensaison prall gefüllt.

Vor allem Kennzeichen aus der Stadt Salzburg aber auch aus der Umgebung sind dort zu beobachten. In Zeiten der Diskussionen um Klimawandel aber auch Feinstaub und andere Luftverschmutzungen, muss die Stadt Maßnahmen ergreifen, die geeignet sind, den motorisierten Individualverkehr (MIV) zu reduzieren.

Um der Kostenwahrheit was Bereitstellung von Parkraum aber auch die negativen Effekte auf die Umwelt betrifft gerecht zu werden und einen Lenkungseffekt zu erzielen ergeht folgender

Antrag:

Die zuständige Abteilung möge ein Konzept in Form eines Amtsberichtes vorlegen, das die ganzjährige Bewirtschaftung des Parkplatzes beim Schloss Hellbrunn berücksichtigt. Die Gewinne aus der Bewirtschaftung werden zur Finanzierung des Öffentlichen Verkehrs zweckgebunden.

Bewirtschaftung Zooparkplätze

Der Zoo Salzburg ist ein großer BesucherInnenmagnet im Süden der Stadt Salzburg. Leider reist aber ein Großteil der BesucherInnen mit dem eigenen PKW an. Die Parkplätze, die sich vor allem auf städtischem Grund befinden, werden gratis zur Verfügung gestellt und quellen an vielen Tagen über.

Zoobesuche finden vor allem bei gutem Wetter statt, so dass viele BesucherInnen auch mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Verkehrsmittel anreisen könnten. Vor den Toren des Zoos befindet sich sogar eine Bushaltestelle, die sich allerdings außerhalb der Tarifzone der Stadt Salzburg befindet.

Um die Menschen vermehrt zum Umstieg auf umweltschonende Verkehrsmittel zu bewegen, muss der Parkplatz bewirtschaftet werden und die Tarifzonengrenze verlegt werden. Außerdem ist die Akzeptanz einer solchen Maßnahme sicher höher, wenn der Gewinn aus der Bewirtschaftung dem ÖV zugute kommt.

Es ergeht daher folgender

Antrag:

  1. Die zuständige Magistratsabteilung erarbeitet ein Konzept für die Bewirtschaftung des Zooparkplatzes.
  2. Die Gewinne aus der Bewirtschaftung werden zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs zweckgebunden.
  3. Der Bürgermeister wird ersucht mit dem Verkehrsverbund eine Verlegung der Tarifzonengrenze zugunsten des Zoos zu erreichen.
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