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Kohlekraftwerk Lubmin

10.03.2008Natur und Umwelt: Klimaschutz

SPÖ und ÖVP befürworten die geplante Salzburger Beteiligung an einem Kohlekraftwerk an der Ostsee: Dringlichkeitsantrag der Bürgerliste im heutigen Senat abgelehnt.

Zur Erinnerung: In der letzten Sitzung des Senats vor 14 Tagen hat die Bürgerliste per Dringlichkeitsantrag die Ablehnung einer Beteiligung der Salzburg AG an der Errichtung eines Kohlekraftwerks auf dem Gelände eines stillgelegten Atomkraftwerkes bei Lubmin an der Ostsee (Mecklenburg-Vorpommern) gefordert.

„Die Errichtung von kalorischen (Groß)Kraftwerken in Zeiten der dringend notwendigen Energiewende ist aus Sicht der Bürgerliste weder im nahen noch im weiteren europäischen Umfeld der richtige Weg in die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern“ hat Stadtrat Johann Padutsch in der heutigen Sitzung erneut bekräftigt.

Trotzdem haben SPÖ und ÖVP den Antrag der Bürgerliste abgelehnt. Die SPÖ, weil Bürgermeister Schaden Kohlekraftwerke als Alternative zu Atomkraftwerken sieht und die ÖVP aus Gründen der wirtschaftlichen Stärkung der Salzburg AG durch eine derartige Kooperation.

„Es ist traurig, wie umweltfeindlich und kurzsichtig SpitzenpolitikerInnen aus SPÖ und ÖVP ihre Entscheidungen treffen.

Salzburg als Klimaschutzgemeinde sollte eine Vorreiterrolle in der Förderung erneuerbarer Energieträger einnehmen. Eine derartige Haltung ist jedoch ein Affront für alle Anstrengungen, die eine Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern anstreben“ stellt Klubobmann Helmut Hüttinger enttäuscht fest.

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