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Stadt:Werk:Lehen

21.01.2008Planung: Stadtplanung

Kritik der Aufsichtsbehörde Land an der Schichtenwidmung

Die Aussage von Herrn Landesrat Eisl, dass die vorgesehene Schichtenwidmung für das künftige Grünland auf dem ehemaligen Stadtwerkeareal Etikettenschwindel ist, entbehrt jeder Grundlage.

Es ist ja gerade die ÖVP, die bei Bauprojekten immer eine hohe Anzahl von PKW-Stellplätzen fordert. Diese sind meist nur in entsprechenden Tiefgaragen unterbringbar.

Bei intelligenter Ausführung sind die darüber liegenden Flächen aber jedenfalls für entsprechende Bepflanzung und Grüngestaltung geeignet und stehen damit auch als echte Frei- und Erholungsflächen für die Bevölkerung zur Verfügung. Warum diese Bereiche dann nicht auch als Grünland gewidmet werden sollen, ist unverständlich.

Gerade für derartige Fälle sieht das Raumordnungsgesetz ja die Möglichkeit einer Schichtenwidmung vor. Diese wurde beim Projekt Stadt:Werk:Lehen auch angewandt.

Fakt ist, dass mehr als 46% des gesamten ehemaligen Stadtwerkeareals im Erdgeschoß unverbaut bleiben und davon 8.000 m2 als erlebbare Grünfläche, zum Teil öffentlich nutzbar, entstehen sollen. Dies ist für einen urban bebauten Bereich, wie Lehen und dessen Bewohner, von besonderer Qualität, die auch letztlich die Wohnzufriedenheit erhöht.

Auch beim derzeit in Bau befindlichen Projekt „Neue Mitte Lehen“ ist der Grünraum – ehemaliges Spielfeld des alten Stadions – über der bestehenden Tiefgarage als Grünland gewidmet worden und so von der Aufsichtsbehörde akzeptiert worden.

Um das Projekt Stadt:Werk:Lehen mit seinen geplanten 300 Wohnungen nicht weiter zu verzögern, fordere ich Herrn Landesrat Eisl auf, die aufsichtsbehördliche Genehmigung für die vorliegende Flächenwidmung umgehend zu erteilen.

Zur Erinnerung:

Beide Bauvorhaben wurden u.A. als Gesamtprojekt einer Stadtteilerneuerung zum ausgeschriebenen Otto-Wagner-Preis 2007 eingereicht und von der hochkarätigen, international besetzten Jury unter dem Juryvorsitz von Architekt David Chipperfield/London, als Sieger ausgewählt. Diese Auszeichnung zeigt einmal mehr, dass eine visionäre, innovative Stadtentwicklungsplanung der richtige Weg für eine „lebenswerte“ Zukunft in Lehen ist.

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