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Volksgarten

18.01.2008Planung: Verkehr

Discount Parkplätze für Red Bull!

„Das von Vzbg. Preuner verhandelte Finanzierungsergebnis beim Parkplatz im Volksgarten sichert den Eishockeyspielern, Trainern und Funktionären von Red Bull ein vergleichsweise sagenhaft günstiges „Parkplatz-Schnäppchen“ in der Stadt.

Kann Preuner nicht gut rechnen oder wurde er über den Tisch gezogen?“ fragt sich Umwelt- und Verkehrssprecher Bernhard Carl.

Die Errichtung eines Parkplatzes auf der Fußballwiese im Volksgarten verfolgte ursprünglich die Intention, dem Parkplatzchaos im Volksgartenbereich Einhalt zu gebieten – so war es auch im Stadtratskollegium vereinbart worden.

Die Situation zeigt sich heute jedoch so, dass nach wie vor überall rund um die Eishalle geparkt wird. Dafür gibt es aber dank der Errichtung des abgeschrankten Parkplatzes für die Eishockeyspieler, Trainer und Funktionäre von Red Bull eine äußerst kostengünstige Parkmöglichkeit, die von der Stadt indirekt subventioniert wird und im Vergleich mit den allgemein gültigen Kurzparktarifen, die alle SalzburgerInnen zahlen müssen, ein absolutes Parkplatz-Schnäppchen ist.

Für die Rückzahlung des Restbetrages von € 20.000,-- der Vorfinanzierung durch Red Bull werden über einen Zeitraum von 4 Jahren 70 Dauerparkkarten bereitgestellt – d. h. eine Jahres-Dauerparkkarten „kostet“ Red Bull rd. € 72,--!

Zusätzlich werden weitere 100 Karten à € 70,--/Jahr an Red Bull ausgegeben. Anders berechnet kostet ein Parkplatz also 20 Cent pro Tag. Zum Vergleich: „Otto-Normalverbraucher“ zahlen in der gebührenpflichtigen Zone € 1,10 und das pro Stunde!

Ein gutes Geschäft für den Großkonzern.

Die Stadt finanziert die Errichtung eines zentralen Parkplatzes, verteilt Schnäppchen-Dauerkarten und kassiert mal gerade € 7.000,-- von Red Bull für die einmalige Parkplatzsituation.

Da zusätzlich Gebührenfreiheit beim Besuch von Bad und Eisarena besteht, ist die Attraktivität für den Individualverkehr unvergleichlich hoch.

Der Volksgarten, das Bad und die Eisarena liegen äußerst zentral, sind durch den Öffentlichen Verkehr optimal angebunden und können gut per Fahrrad erreicht werden.

„Die Parkraumbewirtschaftung wäre ein wirksames Mittel zur Verkehrseindämmung, was in Zeiten zunehmender Feinstaubbelastung und Klimawandel dringend notwendig ist.

Wenn sich jedoch der zuständige Politiker dabei über den Tisch ziehen lässt und stattdessen einen exklusiven „Klub-Parkplatz“ mit Steuergeldern indirekt subventioniert, wird es schwer sein „Otto Normalverbraucher“ zu erklären, warum für ihn andere Regeln gelten.

Darüber hinaus wurde einmal mehr wertvolles Grün für das Parken von Blechkarossen geopfert. Die Bürgerliste fordert daher die Angleichung der Parktarife am Volksgartenparkplatz für alle NutzerInnen ohne Ausnahmen. Darüber hinaus müssen Parkplätze im Volksgartenbereich reduziert werden“ so Carl abschließend.

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