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Fußwegkonzept

16.01.2008Planung: Verkehr

Fußwegekonzept für Stadt Salzburg in Ausarbeitung.

Padutsch: „Grünes Netz“ heuer im Arbeitsprogramm – Am Freitag „Gehzeug“-Demo

„Wir müssen dringend gegensteuern und endlich mehr für die Fußgänger tun“, das betont Planungsstadtrat Johann Padutsch im Vorfeld der für Freitag angekündigten „Gehzeug“-Demo. Mit ihr will der Verein „fairkehr“ ja um mehr Platz für Fußgänger in der Stadt Salzburg werben.

Noch wird rund ein Viertel aller Wege in der Stadt zu Fuß zurück gelegt. Doch der Fußgänger-Anteil am Gesamtverkehr sinkt seit Jahren. Padutsch: „Das, was wir im Radverkehr schon haben, wollen wir analog dazu heuer auch für Fußgängerinnen und Fußgänger erarbeiten: ein gesamtstädtisches Konzept.“

Ressourcen fehlten

Mit ihrem in den 1980-er Jahren erstellten und Mitte der 1990-er Jahre überarbeiteten Radfahrprogramm habe die Stadt, dank entsprechender personeller und finanzieller Ressourcen, mittlerweile europaweit Beachtung gefunden. Trotz seit über zehn Jahren bestehender ähnlicher Pläne für Fußgänger hätten die Ressourcen dafür bislang gefehlt.

Aber: „2008 sind die Kapazitäten nun endlich da.“ Im kommenden „Grünen Netz“ sollen Fußgänger-Routen ausgewiesen, Unfallhäufungsstellen beseitigt und attraktive, flächenhafte Fußgängerbereiche geschaffen werden.

Eine international beobachtbare, negative Entwicklung sei, dass der Kfz-Verkehr im Straßenraum immer mehr Flächen beanspruche (Parken, fließender Verkehr). Diese würden leider häufig auf Kosten der Gehsteige „gewonnen“, so der Planungsstadtrat.

Zu enge Gehsteige in zentralen Bereichen erzeugen bei Fußgängern aber Stresssituationen und werden rasch durchschritten. Zu wenig Platz bei der Teilung des Straßenraumes mit dem Autoverkehr, etwa an Kreuzungen, und die strukturell bedingte Zunahme der Weglängen seien wesentliche Gründe dafür, dass das Zufußgehen abnehme.

Flächen zum Gehen reservieren

Auf die gute Gestaltung der Fußgängerzonen werde politisch viel Gewicht gelegt. Zu lange ins Abseits gedrängt worden sei aber die Reservierung von entsprechend attraktiven Flächen für Fußgänger in den übrigen Stadtbereichen (Geschäftsstraßen, Fußgänger-Hauptachsen).

„Genussvolles Gehen in der Stadt erfordert eine flächenhafte, fußgängerfreundliche Ausgestaltung mit sicheren Querungshilfen, ein engmaschiges Wegenetz, Fußgängerstege, Durchlässe, Plätze und verkehrsberuhigte Bereiche“, so Padutsch.

Die Hauptverbindungen sollten daher abwechslungsreicher gestaltet werden und keine unbelebten Abschnitte enthalten. Auch die bauliche Nachbesserung vorhandener Tempo 30 Zonen könne einen bedeutenden Beitrag liefern.

Neue Salzachstege

In Sachen Salzachstege seien die Grobplanungen für einen kombinierten Fußgänger- und Radfahrersteg zwischen Hellbrunner Brücke und Überfuhrsteg im Laufen. Dringend nötig sei ein solcher auch nach Bergheim (Hagenau) sowie über die Saalach am Saalachspitz nach Freilassing.

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