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Schulessen

24.10.2007Soziales: Kinder und Jugendliche

Tiefgefrorenes portioniertes Essen vom anderen Ende des Landes und die Konsequenzen – Kritik der Bürgerliste an der Entscheidung durch die aktuellen Ereignisse mehr als bestätigt!

"Die Entscheidung einer Mehrheit des Gemeinderates, vorgekochtes, tiefgekühltes Essen einmal wöchentlich aus St. Pölten anliefern zu lassen, ist nicht nur ein Beitrag zum steigenden CO2 Ausstoß, ein Beitrag zur falschen Ernährung bereits im Kindesalter und ein Beitrag zum Verlust lokaler Arbeitsplätze, sondern nun auch ein Beitrag zur Wegwerfgesellschaft“.

Mit diesen Worten hält die Sozialausschussvorsitzende Ulrike Saghi an ihrer Kritik an der seinerzeitigen Entscheidung des Gemeinderates fest.

Bereits vor der fatalen Entscheidung, Salzburgs SchülerInnen nicht mehr mit frischem Essen aus der Region zu versorgen, hat die Bürgerliste auf die Nachteile der geplanten Essensversorgung aufmerksam gemacht.

Die aktuelle Debatte um „weggeworfene“ Essensportionen und den Vorwurf an die LehrerInnen, den Kindern angeblich Essen vor zu enthalten, um sich selbst zu versorgen, zeigen, wie weit weg von einem „gesunden“ Umgang mit Lebensmitteln die zuständigen Stellen sind. Die Gesamtbotschaft dieser Aktion des Schulamtes an die Kinder ist schlicht erschütternd –

„Essen ist nichts wert – bevor wir mit anderen teilen, schmeißen wir lieber weg!“

Das Schulamt und eine Mehrheit im Gemeinderat wollen steriles, abgepacktes Essen – tatsächlich brauchen unsere Kinder aber einen anderen Zugang zu Nahrung – offensichtlich wollen sie das auch:

„viel mehr frisches Gemüse und mehr Salat, selber kochen wäre das Beste“ liest man in der heutigen Ausgabe der SN!

Die Bürgerliste fordert daher die Rücknahme der Entscheidung zum Tiefkühlessen! „Wir wollen, dass Salzburgs Schulkinder einen positiven Umgang mit Lebensmitteln erlernen, deren Wert erkennen und gesund ernährt werden“, fordert die Sozialsprecherin der Bürgerliste, Ulrike Saghi. Sie will daher so rasch wie möglich eine Neuausschreibung der Essensversorgung beantragen.

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