RSS
f
Startseite > Presse > Sturzprävention
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

Sturzprävention

19.10.2007Soziales: SeniorInnen und Generationen

Vorsicht Sturzgefahr! Bürgerliste fordert: Stürze vermeiden - Kosten und Pflegerisiko senken!

30% aller Menschen über 65 und 50% der über 80 Jährigen stürzen mindestens einmal jährlich. Sturzfolgen verursachen hohe Kosten im Gesundheitssystem.

Menschen mit Sturzrisiko oder nach einem Sturzgeschehen ziehen sich, aus Angst vor einem neuerlichen Sturz, häufig zurück. Eine pflegewissenschaftliche Studie hat erst kürzlich dargestellt, dass der Rückzug alter Menschen in die eigene Wohnung vielfach am Beginn von Pflegebedürftigkeit und Bettlägrigkeit steht.

Sonja Schiff, SeniorInnensprecherin der Bürgerliste, fordert daher ein umfassendes Maßnahmenkonzept zur Vermeidung von Stürzen alter Menschen.

In der Stadt Salzburg leben 26.483 Menschen über 65 Jahren, davon stürzen 50% (das sind 7.945 Personen) mindestens einmal jährlich. Von den 7.732 Menschen über 80 Jahren stürzen 50% (das sind 3.866 Personen) mindestens einmal jährlich.

20% aller Gestürzten benötigen medizinische Betreuung. 10% erleiden Knochenbrüche, 1% aller Gestürzten erleidet die gefürchtete Oberschenkelfraktur - österreichweit 11.000 Personen – und 2/3 der unfallbedingten Todesfälle im Alter sind Sturzfolgen.

Das Thema Sturz im Alter ist ein Tabuthema. Viele ältere Menschen schämen sich für ihre plötzlichen Unsicherheiten und bagatellisieren Stürze aus Angst davor in Folge bevormundet zu werden.

„Viele SeniorInnen leben in Wohnungen/einem Wohnumfeld, das nicht auf die Bedürfnisse sturzgefährdeter Personen ausgerichtet ist. Dabei wären die Möglichkeiten der Sturzvorsorge groß und oft würden kleine Maßnahmen schon große Wirkung zeigen. Das Problem: Alte Menschen wissen zu wenig über Sturzprävention und die Stadt Salzburg gibt der Sturzprävention viel zu wenig Gewicht.“ stellt Sonja Schiff dar.

Sie fordert den flächendeckenden Ausbau der Sturzprävention in der Stadt Salzburg. Neben mehr Bewusstseinsarbeit für das Thema Sturz im Alter erwartet sich Schiff eine Wohnraumadaptierungsberatung für ältere Menschen, sowie den Ausbau von Trainings in denen Gangsicherheit, Kraft und Balance gefördert werden. Außerdem fordert sie die Sozialversicherungen auf Hilfsmittel wie Hüftprotektoren finanziell besser zu fördern.

„Alte Menschen haben ein Recht auf Unfallschutz und Sicherheit. In der Stadt Salzburg wird hierzu nur in Ansätzen etwas getan“ so Schiff abschließend.

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Presse > Sturzprävention
RSS
f