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Aus für Tempo 100

13.08.2007Natur und Umwelt: Gesundheit

Aus für Tempo 100 auch auf Salzburger Autobahnen: Katastrophales Signal!

Klimaschutz, Gesundheitsschutz und Unfallprävention für Verkehrsminister Faymann offensichtlich ein Fremdwort

Die vor Monaten angekündigte Aufhebung der Tempo 100-Zonen auf den Autobahnen ist seit gestern Gewissheit. Verkehrsminister Faymann begründet dies damit, dass es keine einheitliche Regelung für ganz Österreich gebe und auch deren Wirksamkeit auf Umwelt und Gesundheit nicht nachgewiesen sei.

Fakt ist aber Folgendes:

Die Tempolimits haben ein Absinken der Feinstaubwerte gebracht. Nicht nur kindliche Lungen nehmen Feinstaub 24 Stunden am Tag auf und das auch unterhalb der geltenden Grenzwerte. Österreichweit gibt es laut Angaben der österreichischen Ärztekammer dieselabgasbedingte 1.467 Todesfälle bei über 30-jährigen und circa 33.000 Asthmaanfälle pro Jahr.

Dazu die Jubelmeldung auf ORF-online vom 5.11.2005: „Tempo 100 verbessert Luft deutlich. Die Einführung von Tempo 100 auf der Tauernautobahn zwischen Salzburg und Golling bringt eine Reduzierung der Luftschadstoffe wie 25 Tage Autobahnsperre pro Jahr. Allerdings werden die Schadstoff-Höchstwerte noch immer überschritten.“

Was die Verringerung des Ausstoßes des Klimakillers CO2 betrifft, fragt man sich, welcher wissenschaftlicher Nachweise es bedarf. Jeder MaturantIn weiß aus dem Physikunterricht, dass der Luftwiderstand mit dem Quadrat der Geschwindigkeit steigt. Damit steigt auch der Verbrauch exponentiell – somit auch der CO2-Ausstoß“, meint Mag. Bernhard Carl, Umwelt- und Gesundheitssprecher der Bürgerliste.

Aber nicht nur die Luftschadstoffe, sondern auch die Unfallzahlen haben sich seit der Einführung von Tempo 100 rund um Salzburg nachweislich verringert.

„Die Summe des Feinstaubs, des CO2-Ausstoßes und die Unfallgefahr werden mit der Aufhebung der Tempolimits jedenfalls erhöht. Leidtragende sind die SalzburgerInnen. Wer es mit dem Klimaschutz, Gesundheitsschutz und Unfallprävention ernst meint, muss für die Beibehaltung von Tempo 100 sein. Freie Fahrt für freie Bürger ist ein Konzept aus dem letzten Jahrtausend und ein katastrophales Signal für den Klimaschutz“, so Carl abschließend.

http://oesterreich.orf.at/salzburg/stories/68220/

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