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Handymasten

23.07.2007Natur und Umwelt: Mobilfunk

Handymasten: SPÖ muss sich entscheiden!Der Gesundheitssprecher der Bürgerliste Bernhard Carl fordert: „LH-Stv. Raus muss Druck auf Bundesregierung erhöhen!“

Der heutigen Ausgabe der Salzburger Nachrichten ist zu entnehmen, dass die Verfassungsklage der Grünen bezüglich fehlendem Gesundheitsschutz vor Mobilfunkstrahlung aus formalrechtlichen Gründen abgelehnt wurde. Den Antrag der GRÜNEN hatte die SPÖ im Oktober noch im Rahmen der alten Parlamentsbesetzung, also vor ihrer Regierungsbeteiligung unterstützt.

Jetzt aber, wo die SPÖ in der Regierung sitzt und Möglichkeiten hätten, Regelungen zu veranlassen, die den vorbeugenden Gesundheitsschutz und AnrainerInnenrechte sicher stellen würden, ist es still geworden um das Engagement der SozialdemokratInnen. Auf Landesebene wird LH-Stv. Raus nicht müde zu versichern, dass er dieser Technologie vorsichtig gegenübersteht und sogar landeseigene Liegenschaften als Standorte ausschließt.

Die SPÖ hätte mit der Regierungsbeteiligung auf Bundesebene die große Chance, endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Ein Gesetz zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung und die Sicherstellung von AnrainerInnenrechten bei der Aufstellung von Mobilfunkanlagen sind schon lange überfällig.

Auf Landesebene zu jammern und auf Bundesebene nichts zu tun, obwohl man die Möglichkeiten dazu hätte, ist jedenfalls keine Lösung des Problems. LH-Stv. Raus ist also aufgerufen, bei seine Parteikollegen in Wien entsprechend Druck zu machen“ so Bernhard Carl.

Im Übrigen sind bei rationaler Betrachtung nicht nur Schulen und Kindergärten vor Mobilfunk zu schützen, sondern vor allem jene Stellen an denen Kinder und Jugendliche die meiste Zeit und den Schlaf verbringen. Im Schlaf sind Menschen nämlich empfindlicher bezüglich Störungen als im Wachzustand.

„Wer es also mit Gesundheitsschutz für Kinder und Jugendliche ernst meint, darf nicht nur eine geringe Belastung von Kindergärten und Schulen fordern, sondern muss dies ebenso auf alle Wohngebiete ausdehnen“, meint Carl abschließend.

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