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Frauenförderplan

05.07.2007Frauen: Frauenförderung und Gleichstellung

Frauenförderplan für den Magistrat Salzburg. Maßnahmen zeigen erste positive Ergebnisse, auch wenn eine 50% Frauenquote nach wie vor nicht Zielvorgabe ist.

„Die im aktuellen Amtsbericht präsentierten Zahlen zeigen, dass mit gezielten Frauenförderungsmaßnahmen die Basis für eine langfristige Entwicklung in die richtige Richtung gelegt wird“, äußert sich Ulrike Saghi, Mitglied der Personalkommission zum vorliegenden Papier.

In der heutigen Sitzung der Personalkommission wird die Neuauflage des Frauenförderplans für den Magistrat Salzburg zur Debatte und Beschlussfassung vorgelegt. Der im Juni 2002 vom Gemeinderat beschlossene Frauenförderplan erfährt eine Neuauflage. Im Zuge dessen, wurde eine Bilanz gezogen, die erfreulicherweise durchwegs positiv ausfällt.

Hat bei Beschlussfassung vor 5 Jahren der Anteil von Frauen in der Chefetage weit unter dem heutigen gelegen und der damalige Magistratsdirektor die Ursache dafür bei den Frauen, die sich angeblich bei den Ausschreibungen nicht bewerben gesehen, sprechen die aktuellen Zahlen eine andere Sprache.

2007 beträgt lt. Amtsbericht demzufolge die Anzahl der Führungskräfte 102 Personen, von denen 57 Männer und 45 Frauen sind, d. h. dass der Prozentsatz der Frauen in diesem Bereich seit 2002 von 38 auf 44 Prozent angewachsen ist.

Dass auch die Zahl der Akademikerinnen und Maturantinnen im Ansteigen begriffen ist, weist in eine Zukunft, die mittelfristig im Bereich der Führungskräfte eine paritätische Besetzung in Aussicht stellt.

Nichtsdestotrotz wird GR Ulrike Saghi in der heutigen Sitzung die Erhöhung des Frauenanteils von 45% Prozent wie gesetzlich vorgesehen auf 50% beantragen.

„Wenn im Bereich der Führungskräfte innerhalb von 5 Jahren bereits 44% erreicht werden konnten, so muss im Hinblick auf die vorliegenden Zahlen ein Frauenanteil von 50% als Vorgabe für eine moderne zukunftsorientierte Verwaltung nur logische Konsequenz sein“, fordert Saghi.

Verstärkten Handlungsbedarf sieht die Sozialausschuss-vorsitzende Saghi auch nach wie vor im Bereich der Kinderbetreuung durch karenzierte Männer. Seit 2002 haben nur rund zwei Prozent der männlichen Mitarbeiter die Möglichkeit eines Karenzurlaubs in Anspruch genommen.

„Hier besteht Handlungsbedarf sowohl was die Information über das Angebot als auch die Kooperation innerhalb der Dienststellen betrifft“, ist Saghi überzeugt.

„Auch wenn in Teilbereichen noch Verbesserungen notwendig sind, haben die Verantwortlichen offenbar endlich begriffen, dass nur aktive Frauenförderung zur gleichberechtigten Teilnahme der Frauen am beruflichen und gesellschaftlichen Leben führt“, so Saghi abschließend.

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