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Mobilfunkstudie

30.05.2007Natur und Umwelt: Mobilfunk

Mobilfunkstudie des Landes: Unverantwortliche Politik von LH Burgstaller Wirksamer Gesundheitsschutz gefordert

Die Salzburger Landeskliniken bzw. PMU haben bekanntlich im Auftrag der Landeshauptfrau eine Studie zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk erstellt. Die gefundenen Ergebnisse (Auswirkungen auf das Immunsystem) sind durchaus Besorgnis erregend.

Allerdings scheinen die Ergebnisse nicht im Sinne der Auftraggeberin gewesen zu sein:

Statt nämlich wie üblich die Studienautoren mit ihren Ergebnissen an wissenschaftliche Zeitschriften heran treten und sie von diesen vor Veröffentlichung anonymisiert durch sog. Peers, also vergleichbare WissenschafterInnen, beurteilen zu lassen, wurde die Studie von LH Burgstaller an die österreichische Akademie der Wissenschaften zur Kontrolle übergeben.

„Die Vorgangsweise der Landeshauptfrau, die Studie von der österreichischen Akademie der Wissenschaften quasi als Oberlehrer beurteilen zu lassen, ist in der Welt der Wissenschaft absolut unüblich und auch nach Aussagen renommierter WissenschafterInnen ein echter Affront gegenüber den Studienautoren“, so Mag. Bernhard Carl, Gesundheitssprecher der Bürgerliste.

Die Ergebnisse der Begutachtung durch die Akademie der Wissenschaften werden aber der Öffentlichkeit vorenthalten. Stattdessen soll dem Vernehmen nach ein runder Tisch stattfinden – offenbar um die brisanten Ergebnisse der Studie endgültig zu nivellieren.

Hinzu kommt, dass LH Burgstaller laut heutiger Ausgabe der Salzburger Nachrichten bisher keinen wissenschaftlichen Nachweis für eine Gesundheitsgefährdung durch Handymasten sieht. Mit diesem Argument offenbart sie ihren schlechten Informationsstand und ihre Interessenslage.

„Mit diesen Aussagen stellt sich die Landehauptfrau eindeutig in den Dienst der Mobilfunkbetreiber und handelt absolut verantwortungslos. Statt runde Tische einzuberufen, um brisante Ergebnisse zu verharmlosen, sollte sie die Konsequenzen aus der von ihr finanzierten Studie ziehen und endlich Maßnahmen für einen effizienten Gesundheitsschutz für die Bevölkerung ergreifen“, fordert Carl abschließend.

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