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Fehlende Kinderbetreuungsplätze

19.03.2007Soziales: Kinder und Jugendliche

Bundesregierung stellt fest, dass derzeit 50.000 Kinderbetreuungsplätze in Österreich fehlen.

„Österreich liegt im EU-Vergleich beim Kleinkind-Versorgungsangebot am unteren Limit!“ stellt die Sozialausschussvorsitzende Ulrike Saghi zum wiederholten Male fest.

Ein bereits gebetsmühlenartig vorgetragenes Problem scheint nun auch im Bewusstsein des Bundes angekommen zu sein – die fehlenden Betreuungsplätze für Kleinkinder in Österreich.

Das von der EU definierte "Barcelona-Ziel" gibt vor, dass ein Drittel aller Kinder unter drei Jahren bis 2010 einen Betreuungsplatz haben soll, das heißt Österreich müsste pro Jahr rund 5.000 Plätze schaffen.

Auf Bundesebene fordert die SPÖ 50.000 Plätze, in der Stadt Salzburg ist die SPÖ dabei, die einzige städtische Krabbelstube zu schließen. Der Ball bei den Kinderbetreuungsplätzen liegt bei den Ländern – in Salzburg kommt es daher auch auf die SPÖ-Landeshauptfrau an, hier aktiv zu handeln und ihren Wahlslogan „leistbare Kinderbetreuungseinrichtungen für alle“ zu realisieren.

2005 lebten in Salzburg 5.494 Kinder mit Hauptwohnsitz und einem Alter bis zum vollendeten 3. Lebensjahr, d. h., dass 8% der Kinder mit einem Betreuungsplatz versorgt werden hätten können. Damit liegt Salzburg unter den bundesweiten 10%!

Die Schließung einer Betreuungseinrichtung in Salzburg konterkariert die Vorgaben der EU und des Bundes. Vielmehr muss die Initiative dahin gehen, zur 33% Abdeckung, die Kinderbetreuung als Sozialanspruch zu gestalten, wie dies bereits in Finnland, Dänemark und Schweden der Fall ist und in Rheinland-Pfalz und Berlin geplant ist.

http://oe1.orf.at/inforadio/74303.html?filter=0

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