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Altstadt & Veranstaltungen

01.03.2007Planung: Altstadt

Wieder kein Konzept für Veranstaltungen auf Altstadtplätzen!

Alles wie gehabt. Auch dieses Jahr beginnt die Genehmigung der Vergabe von Altstadtplätzen für Veranstaltungen nach bekanntem Muster und ohne Plan. Heute werden dem Altstadtausschuss drei Veranstaltungen zur Genehmigung vorgelegt, das Ö3-Picknick am Residenzplatz, das Beachvolleyball-Turnier am Kapitelplatz und eine Veranstaltung der Kinder- und Jugendanwaltschaft am Mozartplatz.

Es ist damit zu rechnen, dass bei jedem weiteren Altstadtausschuss weitere Ansuchen um Genehmigungen vorgelegt werden, denn derzeit wird jedes Ansuchen um eine Nutzung als Einzelfall betrachtet und auch so entschieden. Für eine Diskussion fehlen nach wie vor eine Gesamtschau, eine Gesamtplanung und Nutzungskriterien. Die Bürgerliste sagt NEIN zu dieser Vorgangsweise!

„Letztes Jahr gab es eine Menge Klagen von Kaufleuten und BewohnerInnen der Altstadt. Diese Klagen sind ernst zu nehmen. Mit der Fortführung der gewohnten Vorgangsweise ist auch heuer mit Pannen und Beschwerden zu rechnen“ meint dazu Sonja Schiff, Altstadtsprecherin der Bürgerliste.

Die Bürgerliste hat bereits 2004 darauf hingewiesen, dass die Diskussion im Altstadtausschuss bezüglich Vergabe der öffentlichen Altstadtplätze unzureichend und ohne Grundlage geführt wird. Vorliegende (aber nie beschlossene Nutzungskriterien) werden zur Diskussion nicht herangezogen, mit „Totschlagargumenten“ wie: „Sie wollen doch nicht etwa verhindern, die Besucherfrequenz in der Altstadt zu erhöhen“ wird jede Diskussion verhindert.

Natürlich will auch die Bürgerliste eine hohe BesucherInnenfrequenz in der Altstadt und eine auch für junge Menschen attraktive Altstadt. Doch wir lehnen es ab, die Altstadt zu einem „barocken Funpark und Disneyland“ zu machen.

Sonja Schiff fordert daher für 2007 eine Gesamtplanung, sowie Nutzungskriterien für die Vergaben der Salzburger Altstadtplätze. Bis spätestens Ende März sollen alle Ansuchen um Nutzung der Plätze vorliegen, danach sollte eine Gesamtplanung für den kommenden Sommer vorgenommen werden, die dann im Altstadtausschuss diskutiert und beschlossen wird.

Die bestehenden Nutzungskriterien (die überarbeitet werden sollten) müssen zur Entscheidung herangezogen werden. Alle in den letzten Jahren vergebenen, sich jährlich wiederholenden, Nutzungen sind neu zu bewerten.

Die Bürgerliste hat diesbezüglich bereits im Jahr 2005 einen Antrag gestellt. Dieser wurde vom zuständigen Vizebürgermeister Preuner (in seinem Verantwortungsbereich arbeitet der Altstadtkoordinator!) wegen angeblicher Nichtzuständigkeit zurückgewiesen.

Wie in einem offenen Brief im Juli 2006 angekündigt, wird die Bürgerliste bis zum Vorliegen eines Konzeptes keinen Vergaben der Nutzung von Altstadtplätze mehr zustimmen, außer in Einzelfällen (wie dem heutigen Antrag der Kinder- und Jugendanwaltschaft - eine Veranstaltung rund ums Thema Armut bei Kindern).

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