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Salzstreuung in Salzburg

02.11.2006Natur und Umwelt: Umweltschutz

Verdreifachung des Salzverbrauchs in den vergangenen fünf Wintern. Bürgerliste fordert Mäßigung!

Nachweis erbracht: Panosch und Wanner pökeln Salzburg.

300 % Steigerung des Salzverbrauchs in den vergangenen fünf Wintern.

Schädigung von Natur, Brücken und Fahrzeugen.

Schon in den letzten Jahren ist immer wieder der Eindruck entstanden, dass für den Winterdienst in der Stadt Salzburg vermehrt Salz eingesetzt wird.

Der erhöhte Verbrauch im vergangenen Winter wurde vom zuständigen Stadtrat Panosch immer mit den besonders harten Witterungsverhältnissen argumentiert.

Eine Anfragebeantwortung von Stadtrat Panosch zu diesem Thema wirft aber jetzt ein ganz anderes Licht auf die Angelegenheit:

Seit dem Winter 2001/2002 hat sich der NaCl-Verbrauch (Natriumchlorid) in der Stadt Salzburg verdreifacht. Und selbst wenn man den vergangenen Winter als untypisch schneereich bezeichnet und daher als Vergleich die Zahlen des Winters 2004/2005 heran zieht, ergibt sich mehr als eine Verdoppelung des Salzverbrauches.

Was das für die Umwelt bedeutet, kann sich wohl jedEr selbst ausmalen. Aber auch die Strassen und hier vor allem die Brückentragwerke leiden unter dieser Tatsache. Bei den KFZs gehen Experten davon aus, dass 50% der Korrosionsschäden auf Straßensalz zurück zu führen ist. Volkswirtschaftlich wird hier also Schaden in Millionenhöhe angerichtet.

Der Mehrverbrauch nimmt nicht Wunder, wenn man die offensichtlich geänderte Streuphilosophie des Stadtrats und des Leiters des städtischen Winterdienstes betrachtet: Da werden Nebenstrassen gesalzen, die eigentlich unter Salzstreuverbot stehen und auf den Hauptstrassen auf geschlossene Schneedecken von mehr als 10 cm Schneehöhe gestreut, ohne den Schnee vorher weg zu räumen.

Der Gipfel des Pökelns war ja bekanntlich im vergangenen Winter die angeblich ungeplante Streuung der mitten im Landschaftsschutzgebiet gelegenen Hellbrunner Allee.

„Was Stadtrat Panosch und Bauhofchef Wanner tun, kann nur als Schädigung von Umwelt, Straßenbauten und KFZ bezeichnet werden. Im diesem Winter muss der Winterdienst wieder vorrangig auf die mechanische Schneeräumung setzen und die Salzstreuung auf ein Minimum reduzieren“, fordert Bernhard Carl, Umweltsprecher der Bürgerliste.

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