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Bürgerliste u. Grüne fragen nach: Was kann Politik für Junge tun?

24.02.2009Soziales: Kinder und Jugendliche

Im Februar tourte Barbara Sieberth, Kandidatin der Bürgerliste/Die Grünen in der Stadt mit Kamerafrau Lena Widmann durch die Stadt und fing Stimmen von jungen Menschen ein. Gefragt war: „Was kann (grüne) Politik für Dich tun?“

Die Antworten der Jugendlichen waren vielfältig und zeugen vor allem davon,

  • dass junge Menschen meist sehr genau wissen, was für sie wichtig ist und was nicht
  • dass junge Menschen ehrliche PolitikerInnen wollen, die auch halten, was sie versprechen
  • dass junge Menschen in Salzburg sich mehr Freiräume wünschen. Im Konkreten wird sowohl der Ausbau der Jugendzentren gewünscht, wie auch freie Sportflächen (wie z.B. ein Schwimmbad mit Sport- und Funbereich) und selbstverwaltete (Kultur)räume (z. B. Bandproberäume)
  • dass junge Menschen gerne öffentliche Verkehrsmittel benutzen, aber unzufrieden sind, weil die Verbindungen oft nicht gut passen (vor allem während der Nacht, wie auch in den Umlandgemeinden) und die Fahrkarten zu teuer sind
  • dass junge Menschen erkennen, dass die Zuwanderung von Menschen zum einen Konflikte bringt, die man nicht ignorieren soll, aber sich auch ganz klar gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus aussprechen
  • dass jungen Menschen Bildung und die Chance auf einen Arbeitsplatz sehr wichtig sind und sie nicht verstehen, warum gerade in dem Bereich so wenig investiert wird, bzw. sogar noch eingespart wird

„Auf die Frage, was wir PolitikerInnen für junge Menschen tun sollten, haben wir oft die Antwort bekommen, `genau das, was ihr jetzt macht - mit uns reden, wenn es um uns geht`", berichtet Barbara Sieberth, die beruflich beim Jugendverein Akzente arbeitet und ergänzt: „Das ist im Prinzip nichts Neues, wird trotzdem ganz oft übersehen und ist gerade deshalb so wichtig: je mehr wir Menschen für uns und unser Umfeld Verantwortung übernehmen und wir uns beteiligen und tatsächlich auch mit gestalten können, umso aktiver und zufriedener sind wir."

Die Herausforderung an die Politik werde sein, Jugendliche künftig "stärker und vor allem glaubwürdig in die politischen Beteiligungsprozesse einzubinden".

Jochen Nestler, Jugendkandidat der Grünen Salzburg fügt hinzu: „Die Anliegen von uns jungen Menschen sind oft gar nicht so schwer umzusetzen, oft fehlt aber der politische Wille, wie man das z.B. auch beim Umgang mit dem MARK sieht."

Wie es unter grün gesinnten Jugendlichen zugeht, war am Samstag, 22. Februar 09 beim Grünen Konzert in der ARGE zu sehen. 500 Jugendliche feierten gemeinsam - zu Texta, Hemmas Herrn und Thaiman - gänzlich ohne Gewalt und rassistische Töne.

Die grünen Spitzenkandidaten Johann Padutsch und Cyriak Schwaighofer standen den Jugendlichen und ihren Anregungen übrigens Rede und Antwort.

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