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Salzburg Museum

19.02.2009Kultur: Kulturprojekte

Bürgerliste fordert Transparenz!

Kontrollamtsbericht über die Finanzgebarung des Salzburg Museum für die Jahre 2004 bis 2007 im heutigen Kontrollausschuss beraten und zur Ergänzung bis zur nächsten Sitzung zurückgestellt.

Das Kontrollamt kritisiert in seinem Bericht zur Projektabrechnung Viva! Mozart, dass die Beiträge der Stadt nicht zur Gänze durch Beschlüsse des Gemeinderates gedeckt sind. Lediglich ein Betrag in Höhe von umgerechnet ca. € 230.000,-- sei vom Gemeinderat im Dezember 2001 beschlossen worden, tatsächliche habe die Stadt aber über € 800.000,-- an Beiträgen geleistet, so die zuständige Prüferin. Das Kontrollamt führt hiezu auf Seite 38 des Berichtes unter anderem aus:

„Die Stadt leistete für die Ausstellung Viva! MOZART folgende Beiträge:

Jahr €

  • 2004: 95.000
  • 2005: 605.000
  • 2006: 110.291
  • Gesamt: 810.291

Das Kontrollamt stellt fest, dass die Beiträge der Stadt zur Mozartausstellung nicht zur Gänze durch die Beschlüsse des Gemeinderates abgedeckt sind"

Die MA 2 - Kultur- und Schulverwaltung wies in einer schriftlichen Stellungnahme zu dieser Kritik darauf hin, dass die Kosten der Mozartausstellung mehrfach im Kuratorium des Museums und in den Budgetberatungen besprochen worden seien.

„Eine unzureichende Auskunft, so Ingeborg Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste und stellvertretende Vorsitzende des Kontrollausschusses , die daher in der heutigen Sitzung die Ergänzung des Prüfberichtes und die Vorlage einer Endabrechnung der Mozartausstellung (Viva! Mozart) verlangt hat. Die Bürgerliste will, vor allem vom ressortverantwortlichen Bürgermeister Schaden wissen, warum für die von der Stadt geleisteten Beiträge keine eigenen Beschlüsse der gemeinderätlichen Gremien eingeholt wurden, obwohl diese laut Kontrollamt notwendig gewesen sind? Außerdem muss abgeklärt werden, ob und in welcher Höhe die Einnahmen aus der Mozartausstellung der Stadt direkt oder zumindest indirekt (durch Verminderung der Zuschüsse an das Salzburg Museum) wieder zugute gekommen sind?

„Diese offenen Fragen müssen bis zur nächsten Sitzung des Kontrollausschusses geklärt werden, bevor der Bericht zum Beschluss vorgelegt werden kann", so Haller abschließend.

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