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Verkehr Altstadt

16.01.2007Planung: Verkehr

Stadtrat Johann Padutsch: Mit Neuorganisation Verkehr in Altstadt in Griff zu kriegen!

Aktueller Amtsbericht: Zufahrt via Michaelitor – Sigmund-Haffner-Gasse als Einbahn – Ausweitung der FUZO – Mehr Parkplätze für Bewohner – elektronische Kamera-Überwachung

Am Montag, 15. Jänner 2007, habe er den aktuellen Amtsbericht den gemeinderätlichen Entscheidungsgremien übermittelt. Planungsstadtrat Johann Padutsch sieht in den teils überarbeiteten Vorschlägen der Stadtplanung zur Neuorganisation des Verkehrs in der Linken Altstadt ein „effektiv wirksames Mittel, um das herrschende Chaos in den Griff zu kriegen“.

Die mit den Betroffenen bereits abgesprochenen (!) Kernpunkte sind: Unterbindung des illegalen Schleichverkehrs, Konzentration auf eine Hauptzufahrt, bessere Überwachbarkeit, mehr Parkplätze für Bewohner, elektronische Kontrolle.

Die neue Erschließung

Seit den 1980er Jahren erfolgt eine der zwei wichtigsten Zufahrten ins Herz der Stadt vom Herbert-von-Karajan-Platz über die Hofstallgasse. Diese soll künftig nur mehr untergeordnete Bedeutung haben, so die Planer. Via Hofstallgasse sollen bald nur mehr der Festspielbezirk, St. Peter und der Grünmarkt erschlossen werden. Die Durchfahrt Richtung Alter Markt wird mit einer neuen, echten Einbahn in der Sigmund-Haffner-Gasse von der Getreidegasse Richtung Franziskanergasse verhindert (ausgenommen Radfahrer).

„Damit unterbinden wir etwa die illegale Umfahrung von Staus in der Griesgasse“, sagt Padutsch. Und weiter: „Indem wir diese Hauptzufahrt zum Michaelitor verlegen, schaffen wir eine bessere Übersichtlichkeit und Überwachbarkeit und innerhalb der FUZO kürzere Wege.

Denn von hier aus ist die Post besser erreichbar und die Kaigasse kann entlastet werden. Dort bleibt die derzeitige Regelung nach einem intensiven Bürgerbeteiligungsprozess vorerst bestehen. Bewohner haben erhebliche Bedenken gegen ein Umdrehen der Einbahn geäußert.“

Dennoch wird sich durch die Öffnung des Michaelitors das Verkehrsaufkommen spürbar vermindern und die oftmals prekäre Situation beim Schranken in der Kapitelgasse verbessert. Außerdem kann die Fußgängerzone ausgeweitet werden und das macht eine attraktivere Straßenraumgestaltung (Entfernung der Gehsteige, mehr Schanigärten) möglich.

Mehr Stellplätze für Bewohner

Eine Analyse der Stadtplanung hat gezeigt, dass 269 legalen Stellplätzen im öffentlichen Raum 435 Ausnahmegenehmigungen für Bewohner zum Parken in der Linken Altstadt gegenüber stehen. Deshalb schlägt das Amt vor, die Einbahn in der Kapitelgasse umzudrehen und die südliche Gehsteigkante befahrbar zu machen, um hier Platz für rund 30 bis 35 Bewohnerparkplätze zu schaffen.

Padutsch: „Um den Fehlbestand weiter zu kompensieren, werden wir auch um günstige Parkmöglichkeiten für die Bewohner in Privatgaragen oder auf Privatgrund verhandeln. Unser Ziel: Ein Bewohnertarif von ca. 55 €/Monat wie er bereits von den Altstadtgaragen im Mönchsberg angeboten wird.“ Insgesamt wurde dafür ein Potential von rund 160 Stellplätzen ermittelt.

Elektronische Kamera-Überwachung

Zur effizienten Überwachung der Neuregelung sollen an vier Standorten (Michaelitor, Sigmund-Haffner-Gasse/Franziskanergasse, Dombögen/Franziskanergasse sowie Kaigasse/Pfeifergasse) Kameras installiert werden. Ähnlich der bewährten FUZO-Überwachungssysteme in Graz und Wels werden damit digitale Bilder von Fahrzeugen und deren Kennzeichen erfasst und mit einer Datenbank abgeglichen. Nichtberechtigte werden ausgefiltert und an die Strafbehörde weitergeleitet.

„Das muss, nach Zustimmung des Gemeinderates, noch von einer Arbeitsgruppe im Detail konkretisiert werden. Vorgesehen ist die Einführung der Kamera-Überwachung mit 1.1.2008.

Die Alternative dazu wären Schranken oder Poller. Das hätte dann aber ‚Sperrzonen-Charakter’. Da nehme ich lieber die elektronische Variante in Kauf", so Padutsch abschließend.

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