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Schlingensief

01.08.2006Kultur: Kulturprojekte

Schlingensief-Schau als programmierter Skandal?

„Steht die FPÖ-Klubobfrau Doris Tazl im Sold des Künstlers?“ fragt sich Kultursprecher Bernhard Carl ironisch.

Bekanntlich hat Christoph Schlingensief im Museum der Moderne die Animation „Chickenballs. Der Hodenpark“ realisiert. Und als hätte der Künstler es so geplant, wirft sich die als kunstsinnige Expertin bekannte Klubobfrau der FPÖ gegen diese Aktion auf die Schienen.

Es sei „peinliche Scharlatanerie und Produkt eines perversen Kulturverständnisses“ ereifert sich Tazl und nennt die Aktion in einem Atemzug mit Lüpertz-Mozart und Kontra.com.

Sie beweist damit nicht nur wie gut sie selbst gegenüber allem, was anecken könnte konditioniert ist, sie versucht in populistischer Manier auch die so genannte Volksseele anzuheizen.

„JedEr kann sich von der Aktion im MAM selbst ein Bild machen und man mag darüber auch trefflich streiten.

Doch eines ist klar: Schlingensief und seine Kunst brauchen keine VerteidigerInnen – er realisiert sie unabhängig davon und sie lebt nicht unwesentlich vom Widerspruch, den sie erntet.

Vorhersehbar, als wäre Frau Tazl Teil der Inszenierung, verhilft sie mit ihrer öffentlichen Aufgeregtheit dem Werk von Christoph Schlingensief zu noch mehr medialer Aufmerksamkeit.

Da fragt man sich doch, ob die FPÖ-Klubobfrau etwa im Sold des Künstlers steht“, so Bernhard Carl, Kultursprecher der Bürgerliste, ironisch.

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