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Haltestelle Plainstraße

31.07.2006Planung: Verkehr

Wieder eine vertane Chance! Keine Verbesserung der Sicherheit für Schulkinder! Nur Lippenbekenntnis von SP/ÖV/FP/Ö zur Förderung des Öffentlichen Verkehrs.

Im Zuge der Wiederherstellung der Plainstraße nach der Kanalbaustelle wird der, südlich der Pestalozzistraße gelegene Fußgängerübergang über die Plainstraße in der Fahrbahnmitte einen Fahrbahnteiler erhalten.

Damit ist ein gefahrloseres Queren der Plainstraße möglich, welches hier, auf Grund des Schulweges besonders wichtig ist.

Problem bleibt die stadteinwärtige Haltestelle des Stadtbusses, weil hier die vorhandene Gehsteigbreite sehr gering und damit nicht ausreichend Platz an erforderlicher Aufstellfläche gegeben ist.

Dies führt zu entsprechendem Gedränge von Schulkinder nach Schulschluss. Darüber hinaus kann auf Grund der beengten Platzsituation auch die geplante Komfortverbesserung durch die Errichtung eines Wartehäuschens nicht vorgenommen werden.

Eine Gehsteigverbreiterung hätte den zusätzlichen Vorteil, dass der Individualverkehr am stehenden Bus nicht vorbei fahren kann und damit auch der Fußgängerübergang, besonders für die Schulkinder, wesentlich sicherer wäre.

Diese Lösung wurde deshalb bei der straßenrechtlichen Bewilligung des Fahrbahnteilers von Polizei und Verkehrstechniker vehement gefordert.

Diese neue Lösung könnte jetzt im Zuge der Kanalbaustelle mit geringstem Kostenaufwand umgesetzt werden. Der dafür zuständige Stadtrat Dr. Panosch beruft sich jedoch auf die Verkehrssprecherrunde, in der die VertreterInnen von SPÖ, ÖVP und FPÖ dieser „Buscap-Lösung“ eine Absage erteilt haben, weil angeblich dadurch eine erheblich Beeinträchtigung des Fließverkehrs stattfindet.

Dazu muss festgehalten werden, dass diese Haltestelle auf Grund des Kundenaufkommens durchschnittlich nur von jedem dritten Bus angefahren wird und dabei die Aufenthaltsdauer ca. 15 Sekunden beträgt.

Hier von einer erheblichen Behinderung des Fließverkehrs zu sprechen, noch dazu, wenn in ca. 55 m Entfernung bereits eine ampelgeregelte Kreuzung besteht, die ohnehin die Jahnstraße bevorrangt, ist bestenfalls eine Ausrede, aber keine Begründung für die ablehnende Haltung.

Die Erhöhung der Sicherheit für Schulkinder, besonders im Haltestellenbereich und beim Überqueren des Schutzweges ist anscheinend nicht so wichtig wie eine vermeindliche Beeinträchtigung des Fließverkehrs.

Auch an diesem Beispiel ist ersichtlich, dass die immer wieder betonte Unterstützung des Öffentlichen Verkehrs durch die SPÖ, ÖVP und FPÖ doch nur Lippenbekenntnisse sind und dann, wenn Realisierungen anstehen, diese doch nicht unterstützt werden.

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