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Furtwänglerpark

21.06.2006Planung: Stadtplanung

Neugestaltung Furtwänglerpark: Engagement von Donald Kahn begrüßenswert. Siegerprojekt des Wettbewerbes Max-Reinhardtplatz bleibt Maß aller Dinge.

Das hohe finanzielle Engagement von Mäzen Donald Kahn für eine Neugestaltung des Furtwänglerparkes ist ausdrücklich zu begrüßen.

Dennoch darf es im Festspielbezirk keine weitere Sünde betreffend die Wettbewerbskultur in Salzburg, wie der allseits bekannte, skandalöse Vorgang beim Wettbewerb für das Haus für Mozart, mehr geben.

Für den gesamten Bereich des Max-Reinhardt-Platzes hat im Rahmen eines Wettbewerbes eine internationale Jury das Projekt der Architekten oneroom ausgewählt. Die Neugestaltung des angrenzenden Furtwänglerparkes muss sich jedenfalls an diesem Projekt orientieren, da die Regeln für Städtebau und Architektur im gegenständlichen Fall nach wie vor Gültigkeit haben.

Es kann wohl nicht sein, dass die Festspielpräsidentin die absolute Herrscherin des gesamten Festspielbezirkes ist und hier nur das geschieht, was sie sich in den Kopf gesetzt hat und dabei Entscheidungen von internationalen Experten negiert werden.

Vor weiteren Aktivitäten sind daher unbedingt die städtische Planungsabteilung, die Sachverständigenkommission für Altstadterhaltung und der Gestaltungsbeirat mit diesem Thema zu befassen.

Als ressortzuständiger Stadtrat bin ich gerne bereit, auch kurzfristig, dazu ein entsprechendes Gespräch zu organisieren, wenn mir die entsprechenden Ansprechpartner genannt werden.

ps: Die Neugestaltung des Furtwänglerparkes „als Park im historischen Sinn“ oder, wie vom ORF gemeldet, als „neo-barocker Park“ lässt das Schlimmste vermuten. Ursprünglich war der Park ein Klostergarten zur Eigenversorgung und wurde über die Jahrhunderte ständig verändert. Ein „neo-barocker“ Garten hat jedenfalls in der Salzburger Altstadt nichts verloren.

pps: Die Vereinbarung von oneroom mit Bürgermeister Heinz Schaden, wonach das Gesamtprojekt inklusive Garten und Hochbau, in Modulen umgesetzt wird, scheint mit dieser Entwicklung obsolet zu sein. Ob diese Haltung von Heinz Schaden als „Wortbruch“ zu sehen ist wird sich herausstellen.

ppps: Die Aussage, wonach weder ein Investor noch Nutzer für den Hochbau gefunden werden konnte, ist natürlich falsch. Das Engagement von Frau Ruckser als Mäzenin für diesen Ort und dieses Haus war öffentlich bekannt. Ich darf mich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei ihr dafür bedanken.

http://salzburg.orf.at/stories/117273/

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