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Altenpflege

16.06.2006Soziales: SeniorInnen und Generationen

Menschlichstes Konzept für alte Menschen!

Die Altenpflege ist im Wandel - immer mehr alte Menschen mit hohem Pflegebedarf, immer mehr demente Menschen und eine neue Sicht auf die Qualität der Altenpflege. Gewünscht sind Normalität und familienähnliche Strukturen. Das Modell dazu: Die Haus- und Wohngemeinschaft für pflege-bedürftige und demente Menschen, vorgestellt auf der SeniorInnenenquete diese Woche.

Doch wenn dieses Modell von der Sozialabteilung des Landes auch empfohlen wir, bedeutet das noch lange nicht, dass die Haus- und Wohngemeinschaft auch in der Stadt Salzburg umgesetzt wird.

„Bei meinen persönlichen Gesprächen mit Bgm.-Stv. Huber zu den Haus und Wohngemeinschaften, erntete ich nur Ablehnung für dieses Konzept“, sagt Sonja Schiff, SeniorInnensprecherin der Bürgerliste.

Die Stadt Salzburg verfügt über große Seniorenheime, deren Baustrukturen, bei allen Bemühungen der Seniorenheimverwaltung und der MitarbeiterInnen der Heime, es kaum zulassen Normalität für die BewohnerInnen zu erreichen. Die Betreuung dementer Menschen wird in den städtischen Heimen nach keinem durchgängigen Konzept gestaltet, es kommen, wie eine Anfrage ergeben hat, eine Unmenge von Konzepten zur Anwendung.

„Doch, wenn man nicht weiß, welche Konzepte man eigentlich umsetzen will, besteht die Gefahr, dass kein Konzept verwirklicht wird, frei nach dem Motto: Wer nicht weiss wohin er segeln will, für den ist jeder Hafen der Richtige.“ so Schiff.

Haus- und Wohngemeinschaften werden seit Mitte der 90er Jahre in Deutschland und Holland erprobt. Auch in Österreich finden sich bereits erste Projekte dieser Art (Graz, Wels).

In familienähnlichen Strukturen wird gemeinsam gekocht, geputzt, gebacken und miteinander gelebt. Animationsprogramme und Beschäftigungstherapien aller Art werden obsolet, die Gestaltung des Alltags wird zum Mittelpunkt.

„Wir sind dazu verpflichtet den pflegebedürftigen und dementen Menschen dieser Stadt die menschlichsten Konzepte der Altenpflege zukommen zu lassen. Ich fordere Bgm.-Stv. Huber auf, sich den neuen Strömungen nicht länger zu verwehren und bei den Planungen des SeniorInnenzentrums Lehen und dem weiteren Neubau des Seniorenheims Hellbrunn die Haus- und Wohngemeinschaft als Modell anzustreben,“ so Gemeinderätin Sonja Schiff.

Zugehöriger Antrag

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