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Oldtimerrennen

26.05.2006Natur und Umwelt: Umweltschutz

Oldtimerrennen und Red-Bull-AirShow: Lärm, schlechte Luft und Gefahr.

Das gestrige Oldtimerrennen hat wieder einmal gezeigt, dass so eine Veranstaltung nicht in die Innenstadt gehört. Nicht genug damit, dass die anrainende Bevölkerung durch Lärm und Gestank in ihrem wohl verdienten Ruhebedürfnis beeinträchtigt war, die Strecke führte auch an zwei Krankenhäusern vorbei.

Jeder kann sich vorstellen, wie sich die heulenden Motoren auf das Wohlbefinden der dort liegenden PatientInnen auswirken. Und dann passierte auch noch ein Unfall, bei dem mehrere Kinder verletzt wurden. Dass nicht mehr passiert ist, ist wohl nur mit großem Glück zu erklären.

„Da versuchen wir als Stadtpolitiker mittels Mitfinanzierung des öffentlichen Verkehrs und Radwegebau die Luft- und Lärmbelastungen durch den Verkehr zu verringern und auf der anderen Seite werden solche Veranstaltungen genehmigt, die nur Umweltbelastungen bewirken. Und dass der Rennkurs an zwei Krankenhäusern vorbeiführt ist für die dort liegenden PatientInnen unzumutbar“, ärgert sich der Verkehrs- und Umweltsprecher der Bürgerliste Mag. Bernhard Carl

Damit aber nicht genug:

Im Rahmenprogramm war auch eine Red-Bull-Airshow enthalten. Die dröhnenden Motoren des Flugzeugs, dessen Pilot zweifellos atemberaubende Kunststücke vorgeführt hat, waren nicht nur in der Innenstadt, sondern bis in die Außenbezirke der Stadt zu hören. Und ein Unfall im Gutbesuchtem Stadtzentrum hätte wohl katastrophale Folgen gehabt.

Die Genehmigung zu dieser Veranstaltung wurde vom Bund erteilt, nachdem das Kollegium gegen die Meinung von Stadtrat Padutsch in dessen Abwesenheit die Zustimmung erteilt hat

„Mir ist es unverständlich wie man so etwas erlauben kann. Angesichts der Sicherheitsprobleme, aber auch der Belastungen für Mensch und Umwelt, sollten solche Veranstaltungen in Zukunft in der Stadt nicht mehr genehmigt werden. Der Fluglärm ist aufgrund des normalen Betriebes des Flughafens schon Belastung genug. Spaßflüge haben, egal wie spektakulär sie sein mögen, nichts im dicht besiedelten Stadtgebiet zu suchen“, so Mag. Bernhard Carl abschließend.

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