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Alte ARGE ohne Strom

07.05.2006Kultur: Kulturfinanzierung

Alte ARGE: Strom unter Polizeischutz abgestellt. Stadtrat Panosch soll für Einhaltung seiner Zusage sorgen!

„Eine echte Sauerei! Wenn die Stadt Salzburg schon nicht in der Lage ist, geeigneten Raum für junge Kulturschaffende zu Verfügung zu stellen, soll sie wenigstens für die Grundversorgung mit Strom in diesem Abrissobjekt sorgen, so lange es noch steht.

Stadtrat Panosch ist aufgefordert, seine Zusagen einzuhalten und den Strom wieder ein zu schalten“, so Bernhard Carl, Kultursprecher der Bürgerliste.

Wie allseits bekannt, ist die alte Arge im vergangenen Februar dieses Jahres von jungen SalzburgerInnen besetzt worden. Ihr Ziel war und ist es, nach dem Verlust des alten Stadtwerkehauses, in dem sich eine junge Kulturszene vernetzt und weiter entwickelt hat, Räume für Kunst und Kultur zu erhalten.

Die Besetzung ging absolut friedlich über die Bühne und funktioniert seither ohne größere Zwischenfälle. Fast täglich finden dort Kulturveranstaltungen statt, die sich bei vielen jungen Menschen aus der Stadt Salzburg und Umgebung großer Beliebtheit erfreuen.

Zwei offene Fragen stellten sich für die BestzerInnen von Beginn an:

Wie die Stromversorgung sichergestellt werden kann und wann das Gebäude abgerissen wird.

Dazu hat Stadtrat Padutsch (BL) von Stadtrat Panosch (SPÖ) die Zusage erwirkt, dass der Strom bis Ende der Besetzung nicht abgeschaltet wird und die Rechnung weiter von der Stadt übernommen wird.

Der jetzige Eigentümer der Liegenschaft hat Padutsch ebenfalls die Zusage gegeben, mit dem Abriss bis unmittelbar vor Baubeginn der geplanten Wohnungen zu warten und die alte ARGE vorher nicht zu räumen.

Am vergangenen Freitag haben lt. Angaben der ARGE-BesetzerInnen Techniker der Salzburg AG unter Polizeischutz den elektrischen Strom abgestellt. Dadurch sind natürlich keine Veranstaltungen mehr möglich, denn Licht und Ton können nicht mehr betrieben werden.

„Eine echte Sauerei! Wenn die Stadt Salzburg schon nicht in der Lage ist, geeigneten Raum für junge Kulturschaffende zu Verfügung zu stellen, soll sie wenigstens für die Grundversorgung mit Strom in diesem Abrissobjekt sorgen, so lange es noch steht.

Stadtrat Panosch ist aufgefordert, seine Zusagen einzuhalten und den Strom wieder ein zu schalten“, so Bernhard Carl, Kultursprecher der Bürgerliste.

http://salzburg.orf.at/stories/107579/

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