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Jugendpolitik

21.04.2006Soziales: Kinder und Jugendliche

Gewaltbereitschaft und Bandenkriege? Jugendliche ohne Chancen und Perspektiven!

„Nur wenn die Politik bereit ist, in der Jugend- und Integrationspolitik den schönen Worten Taten folgen zu lassen, ist eine Beruhigung der Situation möglich“, sind sich Sozialsprecherin Ulrike Saghi und Integrationssprecherin Inge Haller einig.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich die Spannungen innerhalb einer von Chancen- und Perspektivenlosigkeit gezeichneten Jugend öffentlich in extremer Gewaltbereitschaft entladen.

Auch wenn in Salzburg jahrelang die zunehmenden sozialen Probleme eines Großteils der Jugendlichen ob Inländer oder Ausländer verdrängt und mehr oder weniger als Randgruppenprobleme abgetan wurden, zeigen die jüngsten Entwicklungen die massiven Versäumnisse der Politik auf.

Bereits die Konflikte am Rudolfskai hätten Alarmsignal genug sein müssen, um eine Wende in der Jugendpolitik einzuleiten. Außer der Einsetzung eines „Jugend-Event-Managers“ ist dem Bürgermeister im Hinblick auf die Bedürfnisse der Jugendlichen nichts eingefallen.

Seit Jahren ungehört verhallt der Ruf der Bürgerliste nach Erstellung eines Jugendkonzeptes, dass die Bedürfnisse der Jugendlichen in den Stadtteilen erheben und dementsprechend umsetzen soll.

Zusätzliches Lehrangebot im öffentlichen Dienst, wie jüngst im Gemeinderat am 22. März von der Bürgerliste gefordert, könnte ebenso nur ein Teil eines umfangreichen Maßnahmenpaketes sein, das es dringend zu erstellen gilt.

Dafür und für die rasche Umsetzung der im Integrationsleitbild geforderten Maßnahmen zur Erhöhung der Chancen von MigrantInnen am Arbeitsmarkt muss ausreichend Geld zur Verfügung gestellt werden.

„Die Politik hat jetzt die Chance zu zeigen, wie ernst es ihr mit der Umsetzung einer aktiven Integration ist“, meint Integrationssprecherin Mag. Inge Haller.

„Nicht mit Gegengewalt oder Ignoranz sind die Konflikte mit den Jugendlichen zu lösen.

Nur durch die Bereitschaft, triste und hoffnungslose Lebensperspektiven zu ändern, Ausbildungs- und Arbeitsplätze anzubieten und die Bedürfnisse der Jugendlichen ernst zu nehmen, kann langfristig ein Beruhigung der Situation eintreten“, ist Sozial- und Jugendsprecherin Ulrike Saghi überzeugt.

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