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Fachbeirat

03.03.2006Kultur

Bürgerliste fordert: ÖVP und FPÖ sollen Angriffe gegen Beirat Kunst im öffentlichen Raum beenden!Bürgermeister Schaden schwächt durch seine Haltung zusätzlich die Position des Beirates.

Die Diskussionen um die Kunstprojekte im Rahmen von kontra.com sorgen seit Wochen für Aufregung. Besonders ÖVP und FPÖ fordern hier zum einen die Verhinderung von Projekten im öffentlichen Raum, aber auch die Abschaffung des Beirats.

Diese Diskussion ist nicht weiter verwunderlich, zieht man in Betracht, dass diese beiden Parteien vehement gegen die Einrichtung eines solchen Beirats waren. Sie wollten, wie bisher, als selbsternannte ExpertInnen gefälligen Projekten ihre Zustimmung erteilen und mögliche Kontroversen verhindern.

Ermöglicht hat diese Diskussion aber erst Bürgermeister Schaden, indem er die Entscheidung des Beirats im Nachhinein konterkariert hat. Statt mutig den Empfehlungen des Beirats zu folgen und auch eine umstrittene Installation zuzulassen, versteckt er sich in populistischer Manier hinter einer angeblichen Mehrheit.

„Kunst hat auch die Aufgabe zu provozieren, sie soll Emotionen und Diskussionen auslösen. Wenn wir ausschließlich „gefällige“ Kunst fördern, wird es diese Diskussionen nicht geben.

Nicht die Frage des Geschmacks einzelner GemeinderätInnen oder einer angeblichen Mehrheit in der Bevölkerung muss hier das Maß sein, sondern die Qualität der Arbeiten, die wohl in erster Linie von ExpertInnen beurteilt werden kann. Um dies zu gewährleisten, wurde der Beirat eingerichtet“, meint Mag. Bernhard Carl

Beim Beschluss, diesen Beirat einzurichten, waren sich SPÖ und Bürgerliste darüber einig, dessen Empfehlungen bei ihren Entscheidungen zu folgen.

„Der Bürgermeister ist dem Beirat mit seinen Wortmeldungen zu kontra.com in den Rücken gefallen und hat ihn dadurch geschwächt. Wenn er ihn nicht völlig ad absurdum führen will, soll er sich in Zukunft nicht mehr einmischen“, so Carl abschließend.

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