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KART GRAN PRIX

09.02.2006Planung: Verkehr

Salzburgs Metamorphose zur Sportstadt. Beliebigkeit als Programmatik.

Neben der Rad-WM droht den gequälten SalzburgerInnen im Juli ein weiteres „Sport“-Highlight diesmal mit negativen Begleiterscheinungen für die Gesundheit.

Der KART GRAN PRIX SALZBURG

Vom 6. – 8. Juli wird das Andräviertel einmal mehr zum Schauplatz eines „Sport“-Events, das den neuerdings immer öfter postulierten Anspruch Salzburgs als Sporthauptstadt unterstreichen soll.

Mit dröhnenden Motoren, benzingeschwängerter Luft und Aufsehen erregenden Events, die zig-tausend BesucherInnen anziehen sollen, präsentiert sich dieses unterhaltsame Sommerwochenende für die AnrainerInnen des Andräviertels.

Als Verschärfung zur voraussehbaren Ozon-Belastung während des Sommers kommen die Abgase von „Fahrern mit Benzin im Blut“ (wie es in der Ankündigung so schön heißt!?), „brüllende Motoren“ tun das ihre zum genussvollen Geräuscherlebnis und der Abrieb der sich bei den „Aufsehen erregenden Überholmanövern“ ergibt, hilft auch der Feinstaubbelastung zu neuen Höchstwerten – alles in allem ein wirkliches Erlebnis im Sinne von hoher Lebensqualität!

Aber ganz so lustig ist es halt doch nicht!

Das Andräviertel, das zusätzlich dazu auch im September für die Rad-WM gesperrt wird, ist Hauptträger der Belastung. Allerdings haben diese sportlichen Groß-Events mit zig-tausenden BesucherInnen auf die ganze Stadt negative Auswirkungen.

Da die Stadt im Sommer nicht gerade als leerstehend zu bezeichnen ist und im Mozart Jahr ohnedies mehr Gäste als üblich die Stadt besuchen und die in den innerstädtischen Hotels wohnen, werden diese Belastungen nicht nur für die BewohnerInnen, sondern auch unsere Gäste in zunehmendem Maße belastend.

Die Bürgerliste fordert Stadtrat Panosch daher auf, sich im Rahmen der Parteistellung des polizeilichen Bewilligungs-verfahrens gegen die Veranstaltung auszusprechen und dieses „Sport“-Event zu verhindern.

Nicht nur Salzburgs Image als Kulturstadt wird sukzessive ramponiert, auch die EinwohnerInnen der Stadt werden mittlerweile über Gebühr belastet.

Im Bestreben eine Event orientierte Politik zu realisieren negiert die Stadtregierung die Bedürfnisse der EinwohnerInnen– nach dem Motto „die Begeisterung wird schon kommen!“.

Tatsache ist jedoch, dass 61% der SalzburgerInnen NEIN zu einer Olympia-Bewerbung 2014 gesagt haben – wie viele SalzburgerInnen würden NEIN zu einer Sporthauptstadt Salzburg sagen, wenn sie gefragt würden, würde Verkehrssprecher Mag. Bernhard Carl interessieren.

„Motorrennen sind angesichts von Luftbelastung und Ressourcenknappheit verzichtbar. Sicher ist jedenfalls, dass sie nicht in das Zentrum einer Kulturstadt wie Salzburg passen. Dafür gibt es den Salzburgring“, so Carl abschließend.

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